© Peter Hammer Verlag
Geboren: Am 20. November 1928 in Delft (Niederlande)
Schule und Beruf
Dolf Verroen ist Autor, Kritiker, Übersetzer und Essayist. Anfangs schrieb er Gedichte, dann folgte ein Roman und 1958 sein erstes Kinderbuch.
Arbeitsweise
Er mag ganz kurze Geschichten, vielleicht – so denkt er –, hängt das damit zusammen, dass er sich als Kind so schlecht konzentrieren konnte. Manche seiner Geschichten sind plötzlich da, wie sie in seinen Kopf gekommen sind, weiß er nicht.
Themen
In seinen Büchern über den kleinen Bären zeigt Dolf Verroen, wie wichtig Freundschaften sind. "Wie schön weiß ich bin" handelt von
Gewalt gegenüber Machtlosen am Beispiel von
Sklaven im Surinam des 19. Jahrhunderts. Aber die Vergangenheit – so Dolf Verroen – wirkt bis in die Gegenwart: "Geschichte ist etwas, das man behalten und erinnern soll. Geschichte lehrt dich, woher du kommst, und recht verstanden auch, wohin es mit dir gehen soll."
Bücher
Rund 60 Kinderbücher sind von Dolf Verroen in den Niederlanden erschienen. Zwölf davon wurden auch ins Deutsche übersetzt, unter anderem: "Ein dicker Dreckspatz", 1986 (Herold Verlag, Stuttgart) – "So geht es dir, wenn
Krieg ist", 1995 (Fischer Verlag, Frankfurt am Main) – "Der Bär auf dem Spielplatz", 1998 (Beltz & Gelberg Verlag, Weinheim) – "Ein Himmel für den kleinen Bären", 2003 (Hanser Verlag, München) – "Wie schön weiß ich bin", 2005 (Peter Hammer Verlag, Wuppertal) – "Josefinchen Mongolinchen", 2006 (Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart)
Auszeichnungen - eine Auswahl
- In Deutschland wurde Dolf Verroen für "Wie schön weiß ich bin" im Jahr 2006 mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. In den Niederlanden erhielt er dreimal den "Silbernen Griffel" (1979, 1981, 1987).
Und sonst?
1999 wurde Dolf Verroen zum Ritter geschlagen. Er trägt den Titel "Ritter im Orden von Oranien Nassau".
In Bärbels Bücherkiste findest du:
Wie schön weiß ich bin