© Verlag Friedrich Oetinger, Foto: Alister Thorpe
Künstlername: Eigentlich heißt der Autor Philip Kerr. Unter diesem Namen veröffentlicht er seine Bücher für Erwachsene.
Geboren: 1956 in Edinburgh (Schottland)
Wohnort: P. B. Kerr lebt in Wimbledon, einem Ort südlich von London, wo das berühmte Tennisturnier ausgetragen wird.
Familie: Zur Familie von P. B. Kerr gehören seine Ehefrau Jane Thynne, die ebenfalls Schriftstellerin ist, und die drei Kinder William, Charlie und Naomi.
Hobbys: Alle Familienmitglieder sind Fans des Fußballclubs Arsenal London. P. B. Kerr sagt über sich, er habe nicht viele Freunde und verreise nicht viel. Meist sitzt er zu Hause und schreibt. Abends sieht er sich manchmal zusammen mit seiner Frau einen Film an oder liest ein Buch.
Kindheit
Während seiner Schulzeit zogen seine Eltern mit ihm von Edinburgh nach Northampton im Norden von England. Er litt darunter, von den Mitschülern wegen seiner
schottischen Herkunft verspottet zu werden. Gelesen hat P. B. Kerr als Kind alles, was er irgendwie erreichen konnte. Zu seinen Lieblingsautoren bzw. -
autorinnen zählte auch
Enid Blyton.
Schule und Beruf
P. B. Kerr studierte Jura und Philosophie an der Universität von Birmingham. Anschließend arbeitete er tagsüber in einer Werbeagentur und nachts schrieb er. 1989 erschien sein erster Roman "March Violets" (deutscher Titel: "Feuer in
Berlin", 1995), der sehr gelobt wurde. Erst jetzt machte P. B. Kerr das Schreiben zu seinem Hauptberuf. Es folgten viele weitere Krimis, Thriller und Science-
Fiction-
Geschichten für Erwachsene. 2004 veröffentlichte er den ersten Band von "Die Kinder des Dschinn". Es war zugleich sein erstes Buch für junge Leserinnen und Leser.
Wie wird man Autor/in?
P. B. Kerr wollte immer schon Autor werden. Im Alter von zehn Jahren verfasste er seine erste längere Erzählung. Kinderbücher begann er zu schreiben, weil er seine Söhne zum Lesen verführen wollte. Anregen ließ er sich von den Märchen aus Tausendundeiner Nacht.
Arbeitsweise
P. B. Kerr ist ein ungemein fleißiger und disziplinierter Autor. Morgens, wenn seine Kinder auf dem Weg zur Schule sind, setzt er sich an seinen antiken Schreibtisch und beginnt zu schreiben: vormittags vier Stunden, nachmittags drei Stunden und manchmal am Abend noch mal ein oder zwei Stunden. An guten Tagen schafft er 1500 Wörter. Den ersten Entwurf für ein neues Buch schreibt er noch ganz altmodisch mit der Hand in ein Notizbuch. Erst dann überträgt er den Text in den Computer und beginnt mit der Überarbeitung. Den ersten Band von "Die Kinder des Dschinn" hat er sechsmal korrigiert, bis er damit zufrieden war. Er findet, dass es zwischen dem Schreiben für Kinder und dem für Erwachsene kaum einen Unterschied gibt.
Bücher
Fünf magische Abenteuerromane über "Die Kinder des Dschinn" hat P. B. Kerr bisher in
Deutschland veröffentlicht: "Das Akhenaten-
Abenteuer", 2004 – "Gefangen im Palast von Babylon", 2005 – "Das Rätsel der neunten Kobra", 2006 – "Entführt ins Reich der Dongxi", 2007 – "Das dunkle Erbe der Inka" (alle Bände sind im Oetinger Verlag, Hamburg, erschienen).
In Bärbels Bücherkiste findest du:
Die Kinder des Dschinn - Das Akhenaten-Abenteuer