Geboren: Am 11. September 1961
Wohnort: Philip Ardagh lebt mit seiner Frau und der schwarzen Katze Snorkel irgendwo in einem kleinen Ort an der englischen Küste.
Hobbys: Wenn er nicht gerade schreibt oder schläft, schaut er gern aus dem Fenster in die Natur und beobachtet die Vögel.
Schule und Beruf
Philip Ardagh arbeitete als Werbetexter, Reinigungskraft und Vorleser für Blinde, bis er zum Vollzeitschriftsteller wurde.
Arbeitsweise
Woher er seine verrückten Ideen hat, weiß er nicht so genau. Er weiß nur, sie sind irgendwann da, und es ist seine Aufgabe, sie zu hegen und zu pflegen und etwas daraus zu machen.
Themen
Die skurrilen Geschichten über die unglaublichen Abenteuer des elfjährigen Eddie Dickens gehören zur Nonsensdichtung ("nonsense" kommt aus dem Englischen und bedeutet "Unsinn"). Das sind Geschichten, die einfach nur Spaß machen und auf witzige Weise unterhalten wollen. Anregen ließ sich Philip Ardagh unter anderem von den Werken des berühmten englischen Autors Charles Dickens (u.a. "Oliver Twist").Weil Philip Ardagh sich aber außerdem leidenschaftlich für Geschichte und Archäologie interessiert, hat er auch zahlreiche Sachbücher für junge Leserinnen und Leser über das antike
Rom,
Griechenland, Ägypten und ähnliche Themen geschrieben.
Bücher
Insgesamt hat Philip Ardagh mehr als fünfzig Kinder-
und Jugendbücher veröffentlicht. In
Deutschland und rund um die Welt haben ihn aber vor allem die Eddie-
Dickens-
Bücher bekannt gemacht, die in 25 Sprachen übersetzt wurden. Zunächst erschien eine Trilogie: "Schlimmes Ende", 2002 – "Furcht erregende Darbietungen", 2003 – "Schlechte
Nachrichten", 2004. Aber es passt zu dieser ganz und gar verrückten Reihe, dass die Trilogie (= 3 Werke) erweitert wurde und nun aus sechs Titeln besteht: "Unliebsame Überraschungen", 2005 – "Abscheuliche Angewohnheiten", 2006 – "Allerletzter Akt", 2007 (Alle Bände erschienen beim Omnibus bzw. cbj Verlag, München).
Auszeichnungen - eine Auswahl
- 2002 "Luchs des Jahres" (Kinder- und Jugendbuchpreis, den die Wochenzeitung "Die Zeit" und Radio Bremen gemeinsam verleihen) für "Schlimmes Ende" – 2003 Deutscher Jugendliteraturpreis für "Schlimmes Ende".
Und sonst?
Übersetzt wurden die Bücher von Harry Rowohlt, der den "Obdachlosen" in der Fernsehserie "Lindenstraße" spielt. "Schlimmes Ende" war das 108. Buch, das er ins Deutsche übersetzt hat. Er hat auch die Hörbuchfassungen gesprochen.
In Bärbels Bücherkiste findest du:
Furcht erregende DarbietungenSchlimmes Ende