Geboren: Am 4. September 1924 in Rye, Sussex (England)
Gestorben: Am 4. Januar 2004 in Petworth, Sussex
Familie: 1945 heirateten Joan Aiken und Ronald George Brown. Sie hatten zwei Kinder: John Sebastian und Elisabeth Delano. Joan Aikens Ehemann starb bereits 1955.
Hobbys: Joan Aiken malte gerne und war eine leidenschaftliche Gärtnerin. Am allerliebsten aber verbrachte sie die Zeit mit ihren Kindern.
Kindheit
Joan Aiken wuchs in einem englischen Spukschloss auf. Der Vater Conrad Aiken stammte aus den
USA, die Mutter Jessie McDonald aus
Kanada. Die kleine Joan war ein ruhiges Kind mit einer großen Begeisterung fürs Lesen.
Schule und Beruf
Bis zu ihrem 12. Lebensjahr wurde sie von ihrer Mutter zu Hause unterrichtet. Anschließend besuchte sie eine Schule in Oxford. Joan Aiken arbeitete unter anderem als Bibliothekarin,
Redakteurin und Werbetexterin. 1953 veröffentlichte sie als erstes Buch eine Sammlung von Kurzgeschichten für Erwachsene.
Wie wird man Autor/in?
Bei den Aikens lag das Schreiben in der
Familie. Beide Eltern waren Schriftsteller. Und so wussten Joan und ihre Schwester Jane ganz früh, was sie einmal werden wollten: Schriftstellerinnen natürlich. Zu Hause in den Bücherregalen drängten sich die Werke weltbekannter Autoren wie Leo Tolstoi, Charles Dickens, Mark Twain oder
Rudyard Kipling, die Joan Aiken bereits als Kind las, und von denen sie ebenfalls zum Schreiben angeregt wurde. Mit fünf begann sie Gedichte zu verfassen, mit 18 Jahren hatte sie erste literarische Erfolge: Der englischen Rundfunk sendete Geschichten von ihr im Kinderprogramm. Mit ihrem Jugendbuch „Wölfe ums Schloss“ wurde sie 1963 in
England bekannt.
Themen
Joan Aiken schrieb für Kinder und Jugendliche vor allem Abenteuer-
, Fantasy-
und Schauergeschichten, für Erwachsene vorzugsweise Kriminalromane und Thriller. Mehr als fünfzig Bücher hat sie publiziert.
Bücher
Zu Joan Aikens bekanntesten Büchern für junge Leserinnen und Lesern in
Deutschland gehören: „Wölfe ums Schloss“, 1971 (Bertelsmann Verlag, Güterloh) – „Geh, sattle das Meer“, 1983 (Verlag Friedrich Oetinger, Hamburg) – „Der flüsternde Berg“, 1972 (Verlag Friedrich Oetinger, Hamburg) – „Die
Hexe von Clatteringshaws“, 2005 (Verlag Friedrich Oetinger, Hamburg).
Auszeichnungen - eine Auswahl
- 1965 Lewis Carroll Shelf Award für „Wölfe ums Schloss“ – 1978 Auswahlliste für den Deutschen Jugendliteraturpreis für „Regenwassergasse Nummer sechs“ – 1982 Auswahlliste für den Deutschen Jugendliteraturpreis für „Ein Hauch von Frost“ – 1999 wurde sie für ihre Verdienste um die Kinder- und Jugendliteratur von der englischen Königin zum „Membre of the British Empire“ ernannt.
In Bärbels Bücherkiste findest du:
Der Schrei