Du bist ein Bürger oder eine Bürgerin, deine Freunde und Freundinnen auch. Heute sind nahezu alle Menschen Bürger zum Beispiel von
Deutschland,
Frankreich,
Italien oder anderen
Staaten. Früher wurden Menschen "Bürger" genannt, die im Umkreis einer Burg lebten und das Recht hatten, bei Kriegsgefahr innerhalb der Burgmauern Schutz zu suchen. Dieses Recht hatten etwa die Bauern oder die fahrenden Händler und Gaukler nicht. Auch Gäste der Burg standen oft unter einem anderen Recht als die Bürger. Aus dem Begriff "Bürger" entwickelte sich das "Bürgertum". Das waren die Stadtbewohner und -
bewohnerinnen. Das Bürgertum unterschied sich durch seine Arbeit, seine Kleidung, seine Wohnungen und Umgangsformen von den anderen Schichten der
Gesellschaft. Heute spielen diese Unterschiede keine Rolle mehr und alle Bürgerinnen und Bürger eines Staates haben die gleichen Rechte und Pflichten.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
Hallo! wir wollten fragen wie lange gibt es das Wort Bürger schon?
Antwort der Redaktion:
Hallo Salimevi, das Wort Bürger gab es schon im Mittelalter. Da verwendete man es für die Bewohner eines Burgortes. Später meinte man damit allgemeiner die Bewohner einer befestigten Stadt oder eines Marktortes. Heute ist damit jedes vollberechtigte Mitglied einer Staatsgemeinschaft gemeint.
Seit wann giebt es das Wort Bürger schon?
Antwort der Redaktion:
Hallo Salimevi, das Wort Bürger gab es schon im Mittelalter. Da verwendete man es für die Bewohner eines Burgortes. Später meinte man damit allgemeiner die Bewohner einer befestigten Stadt oder eines Marktortes. Heute ist damit jedes vollberechtigte Mitglied einer Staatsgemeinschaft gemeint.