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© Stefan Eling
| Wo HanisauLand liegt? Nun, das weiß keiner so genau, aber wie man hinkommt, das ist bekannt. Na klar, über das Internet! Also herzlich willkommen. Alles fing damit an, dass der große Krawall zu Ende ging. Der „Große Krawall“, das war ein elend langer Krieg, den sich Nilpferde, Hasen und Wildsauen lieferten. Gewonnen hat diesen Krieg keiner. Am Ende waren die Anführer der drei Parteien tot oder ins Exil geflüchtet und auf einem zertrümmerten Marktplatz beschlossen drei kriegsmüde Kämpfer, dass es doch besser sei, in Zukunft friedlich zusammenzuleben. |
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| So kam es, dass aus Hasien, Nilopotamien und Sauland HanisauLand wurde. Allerdings war das nicht so einfach. Das Jahr Eins der hanisauländischen Zeitrechnung begann mit einem riesigen Streit. Dieser ging um Möhrenfelder, Wasserabgraben und die Beschädigung von Eichenwäldern. Wer Genaueres darüber wissen, will kann es in der ersten Folge nachlesen. Erst auf den Rat eines klugen Walrosses hin beschlossen die Tiere, sich eine Verfassung zu geben und zu versuchen, nach demokratischen Grundsätzen zusammenzuleben. |
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| Natürlich braucht ein Land eine Regierung und die musste gewählt werden. Zur ersten Kanzlerin der jungen Republik wurde eine nette Nilodame gewählt, die Bärbel Breitfuß heißt und nun schon seit fünf Jahren die Geschicke des Landes lenkt. Das tut sie mal mit mehr, mal mit weniger Geschick. |
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| Beim Regieren unterstützt sie Egon Eber, eine weit gereiste Wildsau, die das Amt des Außenministers innehat. Aufgrund seiner furchtlosen Art war er maßgeblich an der Niederschlagung der Rübstädter Möhrenverschwörung beteiligt. |
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| Der Minister des Inneren hört auf den Namen Rainer Renner, ein sehr energischer Hase, der sich vor allem für die Hasenfraktion stark macht. Ihm gelang es auch, seinem Vetter eine führende Position in der hanisauländischen Exekutive zu vermitteln. |
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| Beraten lassen sich die drei von Odo, auch der "Schweiger von der Klippe" genannt, einem sehr weisen Walross, das sich vorgenommen hatte, zu allem zu schweigen, was ihm aber ziemlich schwer fällt, da er auch noch das Amt des Regierungssprechers versieht. |
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| Sehr zum Ärger der Regierung gibt es auch noch Hippel und Hippa, die Zwillinge von Bärbels Schwester. Die beiden geben nämlich die Zeitung "HanisauLändische Wahrheit" heraus und zerren jeden noch so kleinen Skandal erbarmungslos ans Licht der Öffentlichkeit. |
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| Für den Erhalt von Recht und Ordnung sorgt Polizeichef Günter Schlotter. Er stammt aus einer angesehenen Angsthasenfamilie und hat panische Furcht vor fliegenden Gummienten. Im Vertrauen, wenn er nicht der Vetter des Innenministers wäre, hätte er diesen Posten nie bekommen. |
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| Für ordentlich Stress beim Regieren sorgen die Hass- |
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| Auf einer seiner ausgedehnten Auslandsreisen lernte Außenminister Egon Eber die liebreizende Prinzessin Jutta von Suhlen kennen. Gegen den erbitterten Widerstand ihres Vaters König Speckig, des absolutistischen Herrschers von Speckonien, gelang es Egon seine Jutta zu ehelichen. Aus dieser Verbindung ging Moritz hervor, auch "der kleine Prinz" genannt. |
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| In Speckonien werden die Könige nicht gekrönt, sondern bemützt. Das bemützte Staatsoberhaupt König Speckig hält nicht all zu viel von so neumodischem Quatsch wie Demokratie und Mitbestimmung. Er ist aus vollem Herzen absolutistisch. Er hält sich lieber an den Satz eines seiner Vorfahren "Was uns nützt, nützt auch dem Land!" |
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| Wenn die Hass- |
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