- Regie:
- Henry Selick, nach dem gleichnamigen Roman von Neil Gaiman
- Land und Erscheinungsjahr:
- USA 2009
- Altersfreigabe der FSK:
- ab 6 Jahren
- Altersempfehlung:
- sehenswert ab 10 Jahren
- Länge:
- 101 Minuten
- Kinostart:
- 13. August 2009
Die elfjährige Coraline ist mit ihren Eltern gerade von Michigan nach Oregon umgezogen. Diese beiden amerikanischen Bundesstaaten liegen sehr weit voneinander entfernt. Coraline vermisst ihre alten Freunde sehr und die Eltern haben so viel zu tun, dass sie sich um ihre Tochter kaum kümmern können. Bei einer Erkundung der neuen Umgebung lernt sie eine schwarze Katze und den gleichaltrigen Jungen Wybie kennen, der ihr zunächst nur auf die Nerven geht. Auch ihre neuen Nachbarn – zwei ältere britische Schauspielerinnen und ein riesengroßer russischer Mäusezirkusdompteur – wirken langweilig. Eine geheimnisvolle kleine Tür in einem Zimmer des 150 Jahre alten Hauses erregt allerdings ihre Aufmerksamkeit. Als die Mutter diese Tür öffnet, ist dahinter nur eine Backsteinmauer zu sehen. Coraline öffnet sie am nächsten Tag erneut und findet nun einen Tunnel vor. Auf der anderen Seite entdeckt sie eine Welt, die mitsamt allen bekannten Personen vollkommen der ihren gleicht. Nur sind die „anderen“ Eltern viel spaßiger, das Essen dort schmeckt weitaus besser, alle haben Zeit für sie. Auch die Farben dort leuchten viel intensiver und der Garten ist voller prächtiger Blumen, die in ihrer Anordnung Coralines Gesichtszüge zeigen, wenn man sie aus der Vogelperspektive betrachtet. So schön, aufregend und abwechslungsreich das Mädchen diese Welt auch empfindet: Die Menschen, deren Augen nur aus Knöpfen bestehen, wirken trotz des freundlichen Verhaltens doch etwas merkwürdig.
Als Coraline das dritte Mal diese Welt betritt, macht die „andere“ Mutter ihr einen Vorschlag. Sie könne hier bleiben, wenn auch sie sich Knöpfe anstelle der Augen annähen lasse. Gewarnt von der schwarzen Katze, die in dieser Welt sprechen kann, möchte Coraline so schnell wie möglich zurück zu ihren wirklichen Eltern. Die „andere“ Mutter, die sich nun als böse Spinnenhexe entpuppt, versucht sie mit allen Mitteln davon abzuhalten. Coraline gelingt die Flucht. Zuhause muss sie voller Entsetzen erkennen, dass die Hexe die Eltern inzwischen in ihre Gewalt gebracht hat. Um sie zu retten, kehrt Coraline erneut in die Welt zurück. Mit großem Mut, viel Erfindungsreichtum und mit Hilfe der schwarzen Katze versucht sie, die Hexe zu überlisten.
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Die beiden älteren Schauspielerinnen wirken komisch
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