Der Islam ist eine der großen Religionen unserer Welt. "Islam" ist arabisch und heißt "Ergebung in Gottes Willen". Ungefähr 1,3 Milliarden Menschen bekennen sich zum Islam, sie werden Moslems oder Muslime genannt. Sie verehren einen Gott. Sie nennen ihn Allah. Dieser Gott wählte, so heißt es in der Überlieferung, den Kaufmannssohn Mohammed als seinen Propheten aus.
Gottesdienst in einer Moschee
Bundesbildstelle
Mohammed begründete zwischen den Jahren 610 und 632 im arabischen Mekka und Medina die islamische
Religion. Mohammed schrieb die Lehre im heiligen Buch des Islam, dem Koran, auf. Fünf Gebote sollen die Muslime befolgen: Sie sollen nur an Allah glauben und an keinen anderen Gott. Sie sollen fünfmal am Tag beten, wo immer sie sich befinden (freitags nach Möglichkeit in der Moschee, dem Gotteshaus der Moslems). Sie sollen Almosen an die Armen geben. Jedes Jahr sollen sie einen Monat lang tagsüber
fasten; dieser Monat heißt
Ramadan. Sie dürfen kein Schweinefleisch essen und keinen Alkohol trinken. Wenn möglich, sollen die Muslime einmal im Leben an die heiligen Orte Mekka und Medina pilgern, um dort zu beten.
Die Anzahl der Anhänger/innen aller großen Religionen in Deutschland und weltweit findet ihr beim Stichwort "Religion".Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
worauf kommt es für muslime an
Antwort der Redaktion:
Hallo jan patrick, sehr wichtig sind den Moslems die fünf Säulen des Islams. Diese sind das Glaubensbekenntnis, das Gebet, die Almosensteuer, das
Fasten und die Pilgerfahrt.
Hier findest du weitere Informationen dazu.
wie werden muslimische babies getauft?
und was flüstert man ihnen ins ohr???
das glauebensbekenntnis oder den namen??
Antwort der Redaktion:
Hallo eliad, muslimische Babys werden nicht getauft, denn im Islam ist jedes Neugeborene Kind muslimisch, es braucht also kein Aufnahmeritual. Dem Baby wird nach der Geburt die ‚Schahada’, das ist das Glaubensbekenntnis des Islam, ins Ohr geflüstert.
dürfen muslime und christin heiraten?
Antwort der Redaktion:
Hallo anna, ja, Muslime und
Christen dürfen heiraten. Standesamtlich in jedem Fall, aber auch kirchlich. Allerdings sind dabei einige Hürden zu bewältigen. Falls die Frau Christin ist und der Mann Moslem, ist es von beiden Religionen aus kein größeres Problem. Doch falls es andersherum sein sollte, wenn also der Mann Christ ist und die Frau muslimisch, dann muss der Mann zunächst zum Islam übertreten. Denn im Islam folgen die Kinder immer der
Religion des Vaters und die sollen auf jeden Fall muslimisch erzogen werden.
Hi. Wann beginnt die Fastenzeit im Islam, wie lange dauert sie und wodurch ist sie entstanden ?
Antwort der Redaktion:
Hallo Ina, die
Fastenzeit (
Ramadan) dauert 30 Tage und liegt immer an einem anderen Datum. Schau dir doch einmal
diese Seite an, da findest du genauere Informationen zu diesem Thema.
was für eine beteutung hat neid im islam?
Antwort der Redaktion:
Hallo iman, wie in anderen Religionen auch, gehört Neid im Islam zu den unerwünschten und sündhaften Gefühlen. Die
Fastenzeit,
Ramadan, z.B. soll Gelegenheit bieten, die negativen Gefühle, wie Hass, Neid und Feindschaften zu überwinden.
hi warum darf man kein schweinefleisch essen???
Antwort der Redaktion:
Hallo rosebut, im Koran, ihrem heiligen Buch, wird Muslimen der Verzehr von Fleisch verboten. Schweine gelten in vielen Religionen als unreine Tiere. Außerdem ist ihr Fleisch in warmen Gegenden oft mit Bakterien infiziert und kann Menschen sehr krank machen. Man glaubt deshalb auch, dass ein Sinn der Vorschrift sein könnte, die Gläubigen vor diesen Krankheiten zu bewahren.
was ist der unterschied zwichen sunniten un d shiiten?
Antwort der Redaktion:
Hallo Hana, als Sunniten bezeichnet sich die überwiegende
Mehrheit der Muslime. Sie berufen sich auf den Propheten Mohammed und benennen sich nach der Schrift, die das Leben und Wirken Mohammeds überliefert, der sogenannten Sunna. Die Schiiten dagegen, berufen sich auf Ali ibn Abi Talib. Ali war ein Vetter Mohammeds und ist in den Augen der Schia, d.h. der "
Partei Allahs", der rechtmäßige Nachfolger des Propheten.