Irland ist eine Insel im Nordwesten von
Großbritannien. Der größte Teil Irlands ist die „
Republik Irland“ und ein eigenständiger
Staat. Ein kleinerer Teil Irlands gehört zu Großbritannien: Dieser Teil der Insel heißt „Nordirland“.
Die große HungersnotGeteilt wurde die Insel 1921, nachdem Iren und Engländer sich viele erbitterte Kämpfe geliefert hatten. Besonders schlimm erging es den Iren in den Jahren 1845 bis 1847. Damals hatten die Engländer das Sagen auf der Insel. Sie nahmen den irischen Bauern ihr Land weg und vertrieben sie in den Westen Irlands. Dort war der Boden unfruchtbar und es wuchs nichts auf den Feldern. Eine schreckliche Hungersnot brach aus, bei der 1,5 Millionen Iren starben. Viele wanderten auch mit dem Schiff nach Amerika aus.
Republik IrlandIn der „Republik Irland“ leben heute etwa 4 Millionen Menschen. Das sind ungefähr vier mal so viele wie in der Stadt
Köln leben. Sie sprechen Irisch und Englisch. Irland gehört zu Ländern, die 1993 die
Europäische Union gegründet haben. Irlands
Hauptstadt heißt Dublin.
Der Tag des Heiligen St. PatricksDie meisten Iren sind katholische Christen. Das war aber nicht immer so. Vor mehr als 1500 Jahren kamen britische
Sklaven nach Irland. Sie brachten den
christlichen Glauben mit auf die Insel und sorgten dafür, dass die Iren an Jesus Christus glaubten. Einer von diesen Sklaven war Sankt Patrick. Er wird von den Iren heute als Nationalheiliger verehrt. Sein Todestag ist war der 17. März 465. Der 17. März ist deshalb irischer Nationalfeiertag und dem Heiligen St. Patrick gewidmet.
Viele Feste
Parade des St. Patrick's Day 1998 in Dublin
© AP Photos
An diesem Tag gibt es überall im Land Gottesdienste, Paraden und Partys. Viele Menschen schmücken ihre Häuser mit Fahnen und Ballons in den irischen Nationalfarben: Grün, Weiß und Orange. Besonders in den irischen Kneipen, den berühmten Irish Pubs, finden viele Feste zu Ehren St. Patricks statt.
Saftiges GrünIrland ist eine grüne Insel mit vielen Seen, sanften Hügeln und saftigem Weideland. Von Norden nach Süden fließt der Shannon, der längste Fluss Irlands. Das Gras wächst in Irland so gut, weil es dort sehr viel regnet. Sonne und Wolken wechseln sich ab – oft sogar mehrmals am Tag. Egal zu welcher Jahreszeit ihr nach Irland fahrt: Eine Regenjacke solltet ihr auf jeden Fall einpacken.