Im Dezember 1992 wurde der 17. Oktober von den
Vereinten Nationen zum "Internationalen Tag für die Beseitigung der
Armut" erklärt.
Niemand soll in Armut lebenDoch schon seit 17 Jahren steht der 17.10. für den Kampf gegen Armut,
Hunger,
Gewalt und fehlende
Bildung. Denn damals trafen sich in
Paris 100.000 Menschen, die für
Freiheit und die Achtung der
Menschenrechte demonstrierten und eine Gedenktafel mit folgendem Text von Père Joseph aufstellten:
"Wo immer Menschen dazu verurteilt sind, im Elend zu leben, werden die Menschenrechte verletzt. Sich mit vereinten Kräften für ihre Achtung einzusetzen, ist heilige Pflicht."
Mehr als die Hälfte aller Menschen sind von Verarmung oder Armut betroffen. Mehr als über eine Milliarde Menschen müssen täglich mit weniger als einem Euro auskommen.
Armut ist ein Teufelskreis
Eine obdachlose Frau in Guatemala schläft im Müll
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Dabei ist Armut nicht gleich Armut, sondern in jeder Region der Erde oder in jedem Land unterschiedlich. Wenn man zum Beispiel in
Deutschland in Armut lebt, dann lebt man trotzdem unter ganz anderen Verhältnissen als arme Menschen in
Indien oder im Kongo. Außerdem bedeutet Armut nicht nur, dass man wenig Geld besitzt. Armut wirkt sich auf alle anderen Lebensbereiche aus. In Armut lebende Menschen müssen häufig hungern, sind von Krankheiten bedroht, leben manchmal auf der Straße und haben es schwer, Bildung zu erlangen. Das bedeutet wiederum, dass sie schlecht bezahlte Arbeiten annehmen müssen. Du siehst, Armut ist ein echter Teufelskreislauf.
Ziel: Eine Welt ohne ArmutDer heutige Tag zur Armutsbekämpfung soll alle Menschen noch einmal daran erinnern, dass die Beseitigung der Armut zu den wichtigsten Zielen der Menschheit gehört.
Jungen und Mädchen in Berlin beteiligen sich an einer Spendenaktion, um Kinder in Südafrika zu unterstützen.
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