Gestern wurde von
Politikerinnen und Politikern aller
Parteien eine neue Idee zum Thema
Bildung und Schulwesen der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Weihnachtsferien sollen – zumindest teilweise – abgeschafft werden. Die Begründung: Die Weihnachtsferien wurden früher dazu genutzt, sportlichen Aktivitäten im Winter nachzugehen. Zum Beispiel Schlitten-
und Skifahren oder durch die verschneite Landschaft zu wandern. Sinn der Sache war, fit zu bleiben und das Immunsystem zu stärken, um gesund zu bleiben. Das
Ministerium für
Gesundheit und Soziale Sicherung hat in seinen neusten Untersuchungen festgestellt, dass Schülerinnen und Schüler diesen Aktivitäten in den Ferien kaum noch nachgehen, weil nämlich -
so die häufigste Begründung der
Schulpflichtigen – zumeist kein Schnee liegt und das
Wetter insgesamt nicht winterlich genug ist.
Deshalb erwägt das Bundesministerium für Bildung und Forschung nun, die Weihnachtsferien abzuschaffen bzw. wetterabhängig zu machen. Die
Bundesländer, in denen in der Weihnachtszeit winterliches Wetter zu erwarten ist, sollen die Winterferien beibehalten. Die Bundesländer, in denen eher Temperaturen um 10 C herrschen und kein Schnee zu erwarten ist, streichen die Ferien. Stattdessen findet zusätzlicher Sportunterricht in der Schule statt.
Vorerst handelt es sich noch um einen Vorschlag, doch schon bald kann daraus Ernst werden. Bei den Landtagswahlen im Bundesland Nordrhein-
Westfalen am 22. Mai soll dazu eine
Bürgerbefragung stattfinden. Die
Wählerinnen und Wähler sollen per Kreuzchen darüber entscheiden, ob es auch in Zukunft regelmäßig Weihnachtsferien geben soll. Da hilft jetzt wohl nur noch eins: Daumen drücken für den 22. Mai oder hoffen, dass es im Winter endlich wieder schneit...