Island ist eine Insel im
Atlantik. Obwohl Island sehr weit im Norden liegt, wird es dort nur selten kälter als -
10 Grad
Celsius. Das kommt durch den Golfstrom (eine warme Meeresströmung), der an Island vorbei fließt. Richtig warm wird es immer Sommer nicht.
Viel Natur, wenige MenschenIsland hat nur wenige Einwohner/innen. Es leben ungefähr 300.000 Menschen in Island. Das sind in etwa so viele Menschen wie in der Stadt Bielefeld wohnen. Die
Hauptstadt von Island ist Reykjavik. Der Name bedeutet übersetzt "rauchende Bucht".
Besiedlung durch die Wikinger
Die Kopie des Wikingerschiffs "Icelander" segelt am 17. Juni 2000 von Reykjavik nach Nordamerika.
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Die Besiedlung Islands erfolgte zwischen 870 und 874 durch die Wikinger. Dieses Ereignis wird von den Isländern stolz "Landnahme" genannt. Später wurde Island Jahrhunderte lang von den Dänen unterdrückt. 1944 löste sich das
Volk von
Dänemark und am 17. Juni 1944 wurde Island zur
Republik ausgerufen. Deswegen feiern die Isländer/innen den 17. Juni als ihren Nationalfeiertag.
Trolle und Elfen Erzählungen und Sagen spielen in Island eine wichtige Rolle. So gibt es in
Europa kein zweites Land, in dem der Glauben an Elfen, Trolle und andere Fabelwesen so ausgeprägt ist. Auch wenn es sich für uns ungewohnt anhört, selbst beim Bau von Straßen und Häusern werden die angeblichen Wohnstätten von Elfen respektiert und sogar
staatlich geschützt.
Vulkanausbrüche, Erdbeben und Geysire Island liegt genau an der Nahtstelle zweier Erdplatten: im Westen die
amerikanische, im Osten die europäische Platte. Die Platten driften jedes Jahr ungefähr zwei Zentimeter voneinander weg. An der Nahtstelle tritt dafür neues Gestein in Form von Lava aus. Somit wächst Island jedes Jahr um wenige Zentimeter. Ein weiteres Naturspektakel Islands sind die Geysire. Das sind heiße Quellen, die ihr Wasser in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen als Fontäne ausstoßen.
Die Fontäne dieses Geysirs ist 60 Meter hoch.
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