Am 07. Juli 1985 um 17:26h war es in Wimbledon soweit: Der rothaarige Siebzehnjährige verwandelte erfolgreich den Matchball gegen Kevin Curren und brach damit gleich zwei Rekorde. Erstens war dieser Sportler der jüngste Gewinner des Tennisturniers von Wimbledon. Zweitens war er der erste Deutsche, der das Turnier überhaupt einmal gewann. Ist ja wohl klar, dass von Boris Becker die Rede ist, oder?
Früh übt sich…
Boris Becker beim Match gegen den Schweden Joakim Nystrom in Wimbledon 1985.
© AP Photos
Boris Becker wurde am 22. November 1967 in der Nähe von Heidelberg geboren. Weil sein Vater gerne Tennis spielte, hatte auch der kleine Boris schon im Kindergartenalter einen Tennisschläger in der Hand … und wollte ihn auch vorerst nicht mehr abgeben. Ein paar Jahre später gewann er die ersten Turniere in
Deutschland und entschied sich dafür Tennisprofi zu werden.
Plötzlich WeltstarGesagt – getan. 1984 erreichte er bei den Australian Open das Viertelfinale und qualifizierte sich für Wimbledon. Leider musste er wegen einer Verletzung das berühmteste Tennisturnier der Welt vorzeitig abbrechen. Dafür gelang ihm ein Jahr später der ganz große Coup. Er gewann auf dem grünen englischen Rasen. Von einem auf den anderen Tag war Becker weltberühmt und das Tennisfieber breitete sich in Deutschland aus. Der Tennisstar gewann noch viele weitere Turniere – z.B. den Davis Cup, die U.S. Open, die Australian Open und noch zwei weitere Mal Wimbledon. Und er gewann die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen. 1999 beendete Becker seine Sportlerkarriere.
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