Am 18. September wurde ein neuer
Bundestag gewählt. In der Nacht stand das Ergebnis fest – fast. Denn nicht alle
Bürgerinnen und Bürger des Landes konnten wählen. Die Wahlberechtigten des Wahlkreises 160 in Dresden musste den anderen beim Wählen zuschauen, sie werden erst am Sonntag zu
Wahl gebeten. Wieso?
Eine Direktkandidatin war kurz vor dem Wahlsonntag gestorben. In einem solchen Fall
muss die Wahl verschoben werden. Denn die Direktkandidaten haben keine Stellvertreter, die in einem solchen Fall einspringen. So musste also erst ein neuer
Kandidat gefunden werden.
Die Wahl in Dresden wird das Ergebnis der
Bundestagswahl vom 18. September nicht umwerfen. Spannend aber bleibt es bis zur Auszählung der Stimmen trotzdem. Wird in Dresden wohl ganz anders gewählt als am 18. September? Wir alle werden es nach Schließung der Wahllokale um 18.00 Uhr wissen.