Der
Erste Weltkrieg dauerte von 1914 bis 1918. Heute vor 87 Jahren, am 11. November 1918, vereinbarten die Kriegsgegner den Waffenstillstand.
Wie konnte es so weit kommen?Dem
Krieg vorausgegangen waren lang andauernde Streitigkeiten zwischen den
europäischen Großmächten.
Großbritannien,
Frankreich, das Deutsche Reich, Österreich-
Ungarn und
Russland wollten ihre Macht vergrößern. Sie kämpften um mehr
wirtschaftlichen Einfluss auf den Weltmärkten. Vor allem aber führte das
militärische Kräftemessen dieser Länder zu immer größeren Spannungen. Ausgelöst wurde der große Krieg schließlich durch die Ermordung des österreichischen Thronfolgers im serbischen Sarajevo am 28. Juni 1914. Dieses Ereignis setzte eine Kettenreaktion in Gang, die zum Ersten Weltkrieg führte.
Vier schreckliche Jahre
Die Schlacht um Verdun im Ersten Weltkrieg
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Der Erste Weltkrieg dauert von 1914 bis 1918. Auf der einen Seite kämpften
Deutschland, Österreich-
Ungarn, die
Türkei und später
Bulgarien, auf der anderen Seite waren es vor allem Frankreich, Großbritannien, Russland,
Belgien,
Serbien,
Griechenland,
Rumänien,
Italien, die
USA und
Japan. Über zehn Millionen Menschen sind in dem Krieg gestorben. Verloren haben den Krieg Deutschland und seine Verbündeten. Ab dem Sommer 1918 hatte das deutsche
Heer immer mehr an Boden eingebüßt. Deutschland und seine Verbündeten waren schließlich so stark geschwächt, dass sie keine Aussicht mehr hatten, den Krieg zu gewinnen. Die deutschen Truppen hielten immerhin noch bis November 1918 die Stellung. Am 11. November war es dann endlich vorbei. Kriegsgegner vereinbarten einen Waffenstillstand und die Kampfhandlungen wurden eingestellt.
Der Versailler Vertrag und seine Folgen1920 kamen die ehemaligen Kriegsgegner zu Friedensverhandlungen zusammen. Unter großem Druck musste Deutschland den
Friedensvertrag von Versailles unterschreiben. Darin wurde Deutschland die alleinige Schuld am Krieg zugesprochen. Außerdem sah der
Vertrag vor, dass Deutschland Grenzgebiete im Osten und im Westen abtreten, seine Armee auf 100 000 Soldaten verringern und an die Sieger hohe Schadensersatzleistungen, sogenannte "Reparationen", zahlen musste. Die Unzufriedenheit in Deutschland über die Bestimmungen des Vertrags von Versailles war ein Auslöser für den
Zweiten Weltkrieg.
Ende des Deutschen KaiserreichsIn Deutschland kam es nach dem Ersten Weltkrieg auch zu einer
politischen Umwälzung. Aus dem Kaiserreich wurde in der Deutschen
Revolution im November 1918 eine
Republik.