Costa Rica ist ein kleines Land in Mittelamerika; seine
Hauptstadt heißt San José. Seine Küste im Westen liegt am karibischen Meer und im Osten grenzt es an den Pazifischen Ozean.
Christoph Columbus, der berühmte
spanische Entdecker Amerikas ankerte mit seinem Schiff als erster
Europäer vor gut 500 Jahren an der Karibikküste. Die Spanier suchten nach Gold. Das fanden sie dort zwar nicht, aber da ihnen das Küstenland so reich an tropischen Pflanzen vorkam, nannten sie das Land Costa Rica. Ins Deutsche übersetzt heißt das "Reiche Küste".
Die Costaricaner nennen sich selbst "Ticos" und sind eine sehr friedliche
Nation; schon vor über 50 Jahren haben sie die
Soldaten abgeschafft; aber natürlich gibt es
Polizei wie bei uns. Übrigens ist fast ein Drittel des Landes Naturschutzgebiet. In den Urwäldern gibt es vor allem Affen und Papageien und daneben auch Faultiere. In Costa Rica gibt es sogar ein Hospital für sie. Daher weiß man auch so gut über sie Bescheid, zum Beispiel, dass Faultiere ungefähr 20 Stunden am Tag schlafen und sich nur sehr langsam bewegen, wenn sie endlich wach sind. (Nicht gerade ein Vorbild für die Fußballmannschaft.)