Mehr als 13 Millionen Menschen, ungefähr so viel wie in Bayern, leben in den südamerikanischen Land Ecuador. Es grenzt im Westen an den Pazifischen Ozean und im Osten an das große, den ganzen Kontinent durchziehende Andengebirge, das höhere Schneeberge hat als die Alpen. Neben Spanisch spricht man indianische Sprachen, denn die Mehrzahl der Ecuadorianer gehört zu indianischen Volksgruppen. 2006 ist dort zum ersten Mal ein Mann zum Staatschef gewählt worden, der aus einem Indianervolk stammt. Quito ist der Name der
Hauptstadt am Rande des Andengebirges. Eine Stadt, die wegen ihrer Architektur berühmt ist, weil dort viele große alte Häuser aus der
spanischen Kolonialzeit erhalten sind.
Zu Ecuador gehören auch die weit draußen vor seiner Küste liegenden
Galapagosinseln. Bekannt sind sie besonders wegen der großen Meeresschildkröten und den eigenartigen, gepanzerten Echsen, die es nur dort gibt. Und weil diese Tiere so selten sind und ihr Überleben nicht gefährdet werden soll, darf dort niemand wohnen. Ecuador heißt das Land natürlich deshalb, weil es genau auf dem Äquator liegt. Eine eigene Geldwährung gibt es übrigens nicht, bezahlt wird mit Dollars.