Im Lexikon steht, dass der Iran oder Persien, wie das Land auch genannt wird, 550 Jahre vor Christus durch
König Kyros gegründet wurde. Mit 1,6 Millionen Quadratkilometern ist es etwa fünfmal so groß wie
Deutschland, hat aber 12 Millionen Einwohner/innen weniger. Teheran ist die
Hauptstadt und Persisch ist die Landesprache. Doch nur gut die Hälfte der Einwohner sind Perser, dazu kommen Aserbaidschaner, Araber und andere Bevölkerungsgruppen. Der
Islam ist Staatsreligion; es gibt kaum zwei Prozent der
Bevölkerung, die sich zu anderen Religionen bekennt. Bis 1979 war Persien ein Kaiserreich, bis Reza Pahlevi, der letzte Schah oder Kaiser, abgesetzt wurde und der
religiöse Führer Chomeini die
Regierung übernahm. Von 1980 bis 1988 führte der Iran
Krieg mit dem Nachbarland Irak, aus dem keines der Länder als Sieger hervorging. Persien ist zwar der zweitgrößte Lieferant von Erdöl und Erdgas auf der Welt, das Land hat aber ansonsten wenig Industrie. Die Mehrzahl der Einwohner lebt von der Landwirtschaft. Aber nur ein Zehntel des Landes ist für die Landwirtschaft nutzbar, der Rest besteht aus Wüsten und unfruchtbaren Bergländern. Man schätzt, dass die
Arbeitslosigkeit bei etwa elf Prozent liegt.
Dreimal gewann die iranische Mannschaft bisher die Asienmeisterschaft. Das letzte Mal allerdings vor 30 Jahren. 2004 kamen die Iraner bei der letzten ausgetragenen Asienmeisterschaft auf den dritten Platz nach einem Sieg über die Mannschaft von Bahrein.