Das kleine westafrikanische Land (etwas über vier Millionen Einwohner) an der Guineabucht, war bis 1918 eine deutsche Kolonie. Danach wurde es zwischen Frankreich und
Großbritannien aufgeteilt. 1961 wurde das Land unabhängig. Zu
Deutschland gibt es gute Beziehungen. Deshalb wurde die
togolesische Fußballmannschaft zeitweise von deutschen Fußballtrainern betreut. Die offizielle Sprache ist
Französisch, es leben allerdings über 40 verschiedene Volksgruppen in Togo, die ganz unterschiedliche Sprachen sprechen.
In diesem Teil des Kontinents wurden bis vor etwa 150 Jahren viele Tausende Afrikaner versklavt und nach Amerika verschleppt, wo sie meist als Feldarbeiter eingesetzt wurden. Aus ihrer westafrikanischen Heimat haben die Menschen ihre Art Musik zu machen mitgenommen, die sich dann in Amerika unter anderem zu Jazz und Pop entwickelte. Lomé, die
Hauptstadt Togos, liegt am Meer. Noch immer kann man dort einheimische Fischer in ihren ausgehöhlten Einbäumen beobachten, die durch die hohe Brandung an der Küste rudern und davor ihre Fischernetze auswerfen. Lomé war früher bei den Europäern sehr gefürchtet, weil dort, bevor es die modernen Medikamente gab, viele Menschen unter Tropenkrankheiten litten.
2006 tritt zum ersten Mal eine Nationalmannschaft aus Togo bei einer Fußballweltmeisterschaft an. Mit Frankreich hat die Mannschaft gleich zu Beginn einen sehr schweren Gegner vor sich.