Die
Vereinigten Staaten von Amerika sind das viertgrößte, doch
wirtschaftlich und
militärisch das mächtigste Land der Welt. Sie haben mit 252 Millionen Menschen gut drei Mal so viele Einwohner/innen wie
Deutschland. Die meist gesprochene Sprache ist Englisch, eine offizielle Amtssprache gibt es aber nicht.
New York, Los Angeles -
in der Nähe liegt die Filmmetropole Hollywood -
San Francisco und Washington sind die bekanntesten Städte.
Das Weiße Haus in Washington, D.C.: Amtssitz und offizielle Residenz des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika
© Tanja Nelles
Das Weiße Haus, wo der amerikanische Präsident lebt und arbeitet, liegt in Washington an der Ostküste des Landes. Ein sehr bekannter amerikanischer
Präsidenten war John F. Kennedy. Im Juni 1963 besuchte er die deutsche
Hauptstadt und sagte den berühmten Satz: "Ich bin ein Berliner". Damit wollte er die Unterstützung der USA für das damals noch durch eine Mauer geteilte
Berlin ausdrücken. Im November 1963 wurde er, als er in einem offenen Wagen durch die Stadt Dallas fuhr, erschossen.
Die Mehrzahl der US-
Amerikaner ist
europäischer Abstammung, etwa 11 Prozent sind Afroamerikaner, deren Vorfahren als
Sklaven von Afrika hierher verschleppt wurden. In den letzen Jahrzehnten sind viele spanischsprachige Menschen aus Südamerika eingewandert, weshalb
Spanisch inzwischen zur zweitwichtigsten Sprache in den USA geworden ist.
Der Kontinent war 1492 von
Christoph Columbus entdeckt worden. Bevor die Europäer in die "Neue Welt" einwanderten, gehörte das Land den indianischen
Völkern. Wir alle kennen die Apachen, Cheyennen, Dakota, Soue oder die
Irokesen aus zahlreichen Wildwestfilmen und Romanen (
Karl May). Diese Urbevölkerung Amerikas wurde von den weißen Siedlern bekämpft und in Reservate zurück gedrängt.
Fußball spielt im Sportleben der USA eine eher geringe Rolle, Baseball und Basketball sind viel interessanter. Aber immerhin waren die Fußballer inzwischen bereits auf mehreren Weltmeisterschaften vertreten.