25. April: Tag der Freiheit
10. Juni: Portugal-Tag
5. Oktober: Tag der Republik
1. Dezember: Tag der UnabhängigkeitBewegte GeschichtePortugal liegt im Südwesten
Europas. Im Norden und Osten grenzt es an
Spanien. In der Vergangenheit haben andere Länder, wie zum Beispiel Spanien, immer wieder versucht, Portugal zu beherrschen und zu ihrem eigenen Land zu machen.
Erst Diktatur, dann DemokratieAls Portugal dann endlich eine unabhängige Republik war, kam der Portugiese Oliviera Salazar an die Macht. Er schuf sich eine Diktatur. Das bedeutet: Er organisierte seine
Regierung so, dass er ganz allein bestimmen konnte, wie es mit Portugal weiter ging. Bis 1974 ließen sich die Portugiesen das gefallen, dann stürzten sie zusammen mit den
Soldaten die Regierung. Seitdem ist Portugal ein demokratischer
Staat, in dem das
Volk mitbestimmen kann und selbst entscheidet, von welchen Politikern es regiert wird. Seit 1993 gehört Portugal zur
Europäischen Union (EU).
Bei so viel bewegter Geschichte ist es kein Wunder, dass im Kalender der Portugiesen gleich vier Mal im Jahr Nationalfeiertage eingetragen sind.
Tag der UnabhängigkeitAm
1. Dezember feiern die Portugiesen den "Tag der Unabhängigkeit", also das Ende der spanischen Herrschaft. Das ist zwar schon 339 Jahre her, war aber ein wichtiger Schritt in Richtung Unabhängigkeit. Erst viel später, im Jahr 1910, wurde Portugal eine Republik.
Tag der RepublikAn dieses Ereignis erinnert in Portugal der "Tag der Republik" am
5. Oktober. Diese Republik war schnell wieder zerstört. Es folgten viele Jahre Diktatur, von der sich die Portugiesen erst am 25. April 1974 befreien konnten.
Tag der FreiheitDas Ende der Diktatur wird jedes Jahr am
25. April mit dem "Tag der Freiheit" gefeiert. Tag der Unabhängigkeit, Tag der Republik, Tag der Freiheit sind zusammen drei Feiertage. Es fehlt also noch einer und der hat ausnahmsweise nichts mit
Politik zu tun.
Die Strassenbahn Electrico 28 fährt durch die Altstadt von Lissabon.
© AP Photos
Und noch ein GedenktagJedes Jahr am
10. Juni gedenken die Portugiesen ihres Lieblingsdichters. Der heißt Luis de Camoes und starb am 10. Juni 1980. Der Dichter ist in Portugal so bekannt, weil es in seinen Gedichten und Geschichten vor allem um portugiesische Geschichte geht. Gestorben ist er übrigens in Lissabon, der
Hauptstadt Portugals.
Geografisch zweigeteilt In Lissabon mündet der Tejo in den
Atlantik, das ist der wichtigste Fluss Portugals. Auf seinem Weg zum Meer durchfließt er das ganze Land und teilt es in zwei Hälften: den Norden und den Süden.
Hängebrücke in Lissabon
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Auch ohne diese
Grenze kann man die beiden Landesteile gut auseinander halten. Der Norden ist grün, feucht und voller Weinstöcke und Gemüseplantagen. Im Süden ist es dagegen karg und trocken. Die Urlauber fahren meistens trotzdem lieber in den Süden, weil sie sich hier an Portugals schönsten Stränden, der Algarve, in der Sonne aalen können.