Heute wird weltweit der Weltflüchtlingstag begangen. So wie man am
Muttertag an die Mütter denken oder am
Vatertag die Väter gefeiert werden, stehen heute die
Flüchtlinge im Mittelpunkt. Es wird darauf aufmerksam gemacht, was es heißt, Flüchtling zu sein: sein Haus zu verlassen, Freunde und
Familie, all das, was einem lieb und vertraut ist. Könnt ihr euch das vorstellen?
Flucht ohne WiederkehrWenn ihr wegfahrt von zu hause – in den Urlaub, auf Klassenfahrt oder zum Besuch von Verwandten – freut ihr euch sicherlich immer, wieder zu kommen, in euer Zimmer, zu euren Freunden, eure Bücher wieder zu haben. Flüchtlinge verlassen ihre Heimat ohne diese Gewissheit zurückzukehren, aus Angst, aus Not, weil sie verfolgt werden oder
Krieg droht.
Tamilische Flüchtlinge
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Die
UNO macht heute darauf aufmerksam, dass es ein
Gebot der
Menschenwürde ist, den Flüchtlingen die Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen, um dort ein Leben in Sicherheit und Würde zu führen. Doch nicht alle Flüchtlinge haben diese Hoffnung, sie müssen in fremden Ländern auf Aufnahme hoffen, auf ein wenig Unterstützung für sich und ihre Familien. Dabei kann übrigens jeder von uns mithelfen.
Der Nansen-FlüchtlingspreisHeute verleiht die UNO den Nansen-
Flüchtlingspreis, der nach dem
norwegischen Polarforscher Fridtjof Nansen benannt ist. Er wurde 1921 vom Völkerbund, dem Vorgänger der Vereinten Nationen, zum ersten Hohen Flüchtlingskommissar ernannt. Ausgezeichnet wird mit einem Betrag von 100.000 Dollar eine Person oder eine Gruppe, die sich in herausragender Weise für Flüchtlinge eingesetzt hat.
Mut machen
Jungen und Mädchen in Berlin beteiligen sich an einer Spendenaktion, um Kinder in Südafrika zu unterstützen.
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In vielen Ländern finden an diesem Tag Veranstaltungen statt, Rockkonzerte und Konferenzen, die den Mut der Flüchtlinge würdigen und
Solidarität mit ihnen zeigen. Vielleicht findet ja auch in deiner Nähe ein solches Fest statt, schau doch mal in deiner
Zeitung nach!