Die Mitgliedsländer der
Europäischen Union haben ein gemeinsames
Parlament: Das
Europäische Parlament, kurz auch "Europaparlament" genannt.
Europäische Gemeinschaft für Kohle und StahlGegründet wurde das Europäische Parlament am 19. März 1958, also heute vor 50 Jahren. Angefangen hat aber alles einige Jahre früher und zwar 1951, als sich
Deutschland,
Frankreich,
Italien,
Belgien, die
Niederlande und
Luxemburg zur Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) zusammengetan haben. Damals gab es eine "Gemeinsame Versammlung", bei der sich regelmäßig 78 Parlamentarier aus allen Mitgliedsländern getroffen haben. Die
Abgeordneten konnte man nicht wählen, sie wurden von den nationalen Parlamenten der Mitgliedsländer entsandt.
Die "Römischen Verträge"Im März 1957 sind die "Römischen Verträge" entstanden. Diese Verträge wurden in Rom unterzeichnet und sind dadurch zu ihrem Namen gekommen. In den "Römischen Verträgen" haben die Mitgliedsländer der Europäischen Gemeinschaft festgelegt, wie sie sich in Zukunft organisieren wollen. Ein Schritt war, dass sie ein richtiges
europäisches Parlament gründen wollten.
Das "Europäische Parlament"
Das Europaparlament tagt
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An der ersten "Europäischen Parlamentarischen Versammlung" am 19. März 1958 nahmen 142 Parlamentarier teil, also fast doppelt so viele wie bei den "Versammlungen" zuvor. 1962 entschied man sich dafür, fortan vom "Europäischen Parlament" zu sprechen. 1979 wurden das erste Mal die Abgeordneten von den
Bürgerinnen und Bürgern der Mitgliedsländer der Europäischen Gemeinschaft gewählt.
Mehr über die jetzige Situation des Europäischen Parlaments erfährst du im
Lexikon.