Die Teilnehmerin und die Teilnehmer des G8-Gipfels 2008 in Japan: Silvio Berlusconi, Stephen Harper, Dmitry Medvedev, George W. Bush, Yasuo Fukuda, Nicolas Sarkozy, Angela Merkel, Gordon Brown und der Präsident der Europäischen Union Jose Barroso
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Vom 7. -
9. Juli 2008 treffen sich in der
japanischen Stadt Toyako die Staats-
bzw. Regierungschefs der acht führenden Industrienationen der Welt. Dies sind
Deutschland,
Frankreich Großbritannien,
Italien, Japan,
Kanada,
Russland und die
USA. Solche Treffen finden regelmäßig statt und heißen "
G8-Gipfel".
Worum geht es?Vor allem geht es um die Zukunft des afrikanischen Kontinents. In vielen Ländern Afrikas sind die Menschen sehr
arm und der
Wirtschaft geht es schlecht. Eine wichtige Frage ist also, wie man das verändern kann. Die acht starken Wirtschaftsländer wollen darüber beraten, wie sie dem Kontinent helfen. Eine Überlegung ist, den armen Ländern einen Teil ihrer
Schulden zu erlassen. Auf dem Gipfeltreffen wird dann unter anderem auch um Klimaveränderung,
Umweltschutz und
nachhaltige Energiequellen gehen. Was können die
Staaten tun, welche Zusicherung werden sie geben, damit die Umwelt besser geschützt wird?
Die G 8: Deutschland,Großbritannien, Frankreich, Russland, Kanada, USA, Italien, Japan
© Stefan Eling
Warum gibt es Proteste gegen den Gipfel?Es wird auch diesmal wieder große
Demonstrationen gegen den Weltwirtschaftsgipfel geben. Dabei wird angeprangert, dass die
Globalisierung den armen Ländern mehr Nachteile als Vorteile bringt. Es sei nicht richtig, so wird kritisiert, dass die reichen Industrienationen alleine über die wichtigen Themen beraten und Entscheidungen treffen werden, von denen ein Großteil der Menschen auf der Welt betroffen ist. Deren
Regierungen aber seien nicht vertreten beim Gipfel.