Zum ersten Mal brachen heute vor 105 Jahren etwa 60 Radprofis auf, um sich bei der Tour de France, einer Rundfahrt durch
Frankreich, zu messen.
Der erste "Toursieger" fuhr mit
dem ZugDie Idee zu dieser Tortur stammte von einem
Journalisten und einem Verleger – sie wollten die Auflage ihrer
Zeitung steigern. Die Begeisterung ihrer Landsleute hielt sich zunächst in Grenzen – die Aktion wurde kaum wahrgenommen. Dem ersten Toursieger wurde übrigens der Titel wieder aberkannt, weil er einen Teil der Strecke mit dem Zug zurücklegte....
Mit dem Ersatzreifen um den Hals die Berge hoch
Der Spanier Federico Bahamontes beim Bezwingen des rund 2500m hohen Galibier auf der Tour de France 1954.
© AP Photos
Wenn ihr die Fahrer heute dabei beobachtet, wie sie die steilen Berge in den Alpen und den Pyrenäen hochstrampeln, bekommt ihr vielleicht schon beim Zusehen Atemnot. Früher mussten die Fahrer diese berühmten Etappen sogar ohne Gangschaltung bezwingen. Auch die Materialwagen, mit denen heute Ersatzräder transportiert werden, gab es damals ebensowenig wie Fahrradmechaniker, die unterwegs mal schnell einen Reifen wechselten. Deshalb haben die Fahrer auf den alten Fotos immer einen Ersatzreifen um den Hals getragen, um sich notfalls helfen zu können.
Abstecher in andere Länder
Ob irgendwann ein Teil der Tour durch HanisauLand führt?
Die Tour de France ist übrigens seit einigen Jahren immer auch ein
europäisches Rennen – manchmal geht’s durch
Belgien,
Luxemburg oder auch
Deutschland.