Mit einer großen Zeremonie werden heute in
Peking die 13.
Paralympics eröffnet. Die Paralympics sind die
Olympischen Spiele für körperlich
behinderte Sportlerinnen und Sportler.
Paralymics 2008Vom 06. bis zum 17. September 20008 treten mehr als 4000 Athletinnen und Athleten aus über 125 verschiedenen Ländern im Wettkampf gegeneinander an. Um Medaillen, Rekorde und Ruhm wird in 20 Sportarten gekämpft. Dazu gehören Segeln, Schießen, Rollstuhl-
Basketball, Sitz-
Volleyball, Fußball, Gewichtheben, Reiten, Straßenradrennen, Boccia und vieles mehr. Rudern ist dieses Jahr das erste Mal dabei.
Faire Chancen für alle
Die Gewinnerinnen im Rollstuhlrennen über 800 Meter Chantal Petitclerc und Eliza Stankovich bei den Paralympics 2004 in Athen
© AP Photos
Damit auch bei den Paralympischen Spielen alle Sportlerinnen und Sportler eine faire Chance auf den Sieg haben, werden sie in fünf Gruppen unterteilt. Es gibt die Blinden und Sehbehinderten, die spastisch Gelähmten, die Rollstuhlfahrer und Querschnittsgelähmten, die Amputierten und die anders körperlich Behinderten. Einige Sportarten werden nur für Behinderte aus einer Gruppe angeboten. Judo ist zum Beispiel nur für Sehbehinderte und Rollstuhl-
Basketball nur für Rollstuhlfahrer,... Na, ihr habt’s bestimmt verstanden! Fußball gibt es dafür für Sehbehinderte und Körperbehinderte.
Kurzer RückblickDie ersten Paralympics fanden 1960 in
Rom statt. Seitdem starten sie immer ungefähr zwei Wochen nach dem Ende der Olympischen Spiele. Sportliche Wettkämpfe für behinderte Menschen wurden allerdings schon vorher ausgetragen. Der
britische Arzt Ludwig Guttmann veranstaltete 1948 in London die "Stoke Mandville Rollstuhl Spiele". Guttmann war der Meinung, dass sich sportliche Betätigung auch für Körperbehinderte positiv auswirke. Aus dieser Idee entwickelten sich im Laufe der Jahre die Olympischen Spiele für Behinderte.