Beton-'Sarkophag' um den Reaktorblock 4 des Kernkraftwerkes Tschernobyl im Juni 2000
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Der GAU Es war eine unvorstellbare Katastrophe, die sich heute vor 23 Jahren ereignet hatte. In Tschernobyl, einer mittelgroßen Stadt in der
Ukraine, explodierte am 26. April 1986 einer der Atomreaktoren des dortigen Atomkraftwerkes und eine gewaltige Menge an
Radioaktivität wurde freigesetzt.
Schlimme FolgenVerseucht wurden Länder, Flüsse, Wälder und Luft weit über die Stadt und das Land hinaus. Mehr als 32.000 Menschen starben an den Folgen dieses schrecklichen Unfalls, mehr als 400.000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen, um so der direkten Verstrahlung zu entgehen. Bis heute leiden viele Menschen an Krankheiten, die durch die radioaktive Verseuchung verursacht wurden.
Verstrahlung auch in Deutschland
"Oh Gott, es regnet" steht am 5. Mai 1986 über dem Zeichen für Radioaktivität auf einem Haus bei Frankfurt.
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Auch in Deutschland wurden die Folgen sehr schnell spürbar. Viele Äcker zeigten hohe Strahlungen auf, so dass man nicht mehr alles ernten konnte. Und bis heute raten Fachleute davon ab, in bestimmten Wäldern Pilze zu sammeln und zu verzehren, weil sie immer noch verstrahlt sind.
Risiko AtomkraftMit dem Unfall in Tschernobyl wurde vielen Menschen erstmals richtig bewusst, wie gefährlich Atomunfälle sein können. Ihnen wurde schlagartig klar, dass man im Umgang mit der Atomkraft vor allem auf die Sicherheit achten muss. Nach Tschernobyl ist in Deutschland die Auseinandersetzung darüber, ob man die Atomkraft weiterhin nutzen soll, besonders heftig entbrannt.
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