Es war etwas ganz Besonderes. UNICEF, das
Kinderhilfswerk der
Vereinten Nationen, hatte 1990 zum ersten Weltkindergipfel nach
New York eingeladen und Staatsoberhäupter und Regierungsvertreter aus 150 Ländern waren der Einladung gefolgt.
Mehr Chancen für KinderNoch nie vorher haben sich so viele Staatschefs mit einem Thema gemeinsam befasst. Es ging um die Senkung der Kindersterblichkeit, die Bekämpfung der
Armut sowie eine bessere Gesundheitsfürsorge. Und am Ende des Gipfels hat man feierliche Versprechen gegeben, für eine bessere Zukunft aller Kinder zu sorgen. Die Sterblichkeitsrate sollte deutlich gesenkt werden, bis zum Jahr 2000 sollte jedes Kind Zugang zu sauberem Trinkwasser haben und ebenso ein Minimum an
Bildung erhalten. Bis heute sind diese Ziele keineswegs verwirklicht worden.
Stoppt die Ausbeutung!
Kinder knüpfen Teppiche, um das Einkommen der Familie zu verbessern.
© picture-alliance/ dpa/dpaweb
Immer noch werden Kinder als
Arbeitskräfte, Prostituierte oder
Soldaten ausgebeutet. Millionen Kinder leben in Armut und die Krankheit
AIDS hat auch viele Kinder erreicht.
Aber der Weltkindergipfel hat das Bewusstsein dafür geschärft, dass die Situation der Kinder bei allen
politischen Entscheidungen sehr viel mehr mitbedacht werden muss. Es bedarf unser aller Engagement, damit die Kinder in der Welt ein menschenwürdiges Leben führen können.
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UNICEF für Kinder!