Rumänien liegt im Südosten
Europas und hat viele Nachbarländer: Das sind die
Ukraine,
Ungarn,
Serbien,
Bulgarien und Moldawien. Der restliche Teil der Landesgrenze ist Küste und liegt am Schwarzen Meer. Zur
Europäischen Union (EU) gehört Rumänien seit dem
1. Januar 2007.
Tag der EinheitBis 1918 gab es dort, wo heute Rumänien ist, unabhängige Fürstentümer und Gebiete. Die Menschen beschlossen am 1. Dezember 1918, dass sie sich zu einem Land vereinigen wollten. Noch heute erinnern sich die Rumänen an diesen Tag und feiern ihn als ihren "Tag der Einheit".
Zeit der Diktatur
Südkarpaten
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Wie es mit ihrem Land weiter ging, konnten die Rumänen lange Zeit nicht selbst bestimmen. Mehr als 20 Jahre lang (von 1967 bis 1989) wurden sie von dem Diktator Nicolae Ceausecu unterdrückt. Niemand durfte öffentlich etwas sagen, was Ceausecu nicht passte, sonst wurde er hart bestraft. 1989 wollten die Rumänen sich das nicht länger gefallen lassen. Sie demonstrierten auf den Straßen und schafften es schließlich, den Diktator Ceausecu von seinem Thron zu vertreiben.
Kein EuroIn Rumänien leben fast 22 Millionen Menschen. Sie sprechen Rumänisch und bezahlen in Rumänischen Leu. Für einen Euro bekommst du etwa 3,5 Leu. Im Geschäft kannst du für einen Leu eine
Tageszeitung kaufen.
Arm und ReichViele Rumänen sind sehr arm. Viele haben keine Arbeit – besonders die, die auf dem Land leben. In den Städten, zum Beispiel in der
Hauptstadt Bukarest, haben die Menschen etwas mehr Geld. Dauernd werden dort neue Häuser gebaut: Einkaufszentren, Cafés und Restaurants zum Beispiel. In diesen neuen Gebäuden gibt es dann auch neue Arbeitsplätze und das ist gut für Rumänien.
Schweinefleisch bringt GlückGut ist es auch am
1. Januar Schweinefleisch zu essen. Zumindest glauben das die Rumänen. Es soll angeblich Glück bringen. Auch an anderen Tagen im Jahr essen die Rumänen gerne Schweinefleisch. Glück hin oder her: Es schmeckt ganz einfach lecker.