In Haiti, einem Inselstaat in der Karibik, gab es am 12. Januar 2010 ein sehr schweres
Erdbeben. Das Zentrum des Erdbebens lag nahe der
Hauptstadt Port-
au-
Prince. Fast alle Gebäude und Straßen des Landes wurden zerstört – auch der Flughafen und der Regierungspalast. Es wird mit über hunderttausend Verletzten gerechnet. Mehr als zehntausend Menschen verloren ihr Leben.
Zerstörte Gebäude in Port-au-Prince
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Hilfe für die Opfer
UNO-Mitarbeiter verteilt Essen
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Nach dem Erdbeben liefen die Rettungsmaßnahmen anderer Länder an und jetzt helfen sie vor Ort. Mediziner/innen helfen den Kranken und Verletzten und geben Medikamente aus, Hilfsorganisationen versorgen die Menschen mit dringend benötigten Nahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser. Außerdem werden Notunterkünfte gebaut.
Spanischer Helfer rettet Kind
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Doch es ist nicht einfach, allen Erdbebenopfern zu helfen. Die Beschädigungen im Land sind so groß, dass die Rettungsmaßnahmen nur sehr langsam voran kommen. So können zum Beispiel abgelegene Städte und Dörfer nicht erreicht werden, da die Straßen kaputt sind. Man versucht, die Einwohner/innen aus der Luft zu versorgen, indem man Lebensmittel aus Flugzeugen abwirft.
Das Land HaitiDas Land Haiti ist ungefähr so groß wie
Belgien und hat fast 10 Millionen Einwohner/innen. Haiti ist das ärmste Land Amerikas. Den Haitianern ging es auch vor dem Erdbeben schon sehr schlecht.
Um Plünderungen zu verhindern, überwacht die Polizei die Straßen von Port-au-Prince
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Mehr als 80 Prozent der Menschen leben von weniger als zwei US-
Dollar (das sind ungefähr 1,40€) am Tag. Wegen dieser
Armut trifft das Erdbeben das Land und die
Bevölkerung besonders hart und die Hilfe anderer Länder und der Hilfsorganisationen ist besonders nötig.
Was sind Erdbeben?Erschütterungen der Erde nennt man Erdbeben. Sie zählen zu den Naturkatastrophen. Diese Erschütterungen können unterschiedlich stark sein, manchmal bemerkt man sie gar nicht.
Port-au-Prince
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Bei starken Erdbeben dagegen werden Menschen verletzt und auch getötet, Straßen und Gebäude werden zerstört.
Wie kommt es zu Erdbeben?Die Erdoberfläche besteht aus mehreren sehr großen 30-
50 km dicken Erdplatten wie z.B. der Pazifischen Platte. Die Erdplatten bewegen sich in verschiedene Richtungen und können sich auch unter-
oder übereinander schieben. Durch diese Reibungen entstehen Erdbeben. Daher kommt es verstärkt dort zu Erdbeben, wo die Platten aneinander grenzen. Oft kann es auch zu Nachbeben kommen. Das bedeutet, dass dem großen Erdbeben noch mehrere kleine folgen. Auch unter Wasser gibt es Beben – sogenannte Seebeben. Diese können Tsunamis, große Flutwellen, auslösen, so wie es am 26.12.2004 in Südostasien geschehen ist.
Mehr zur Entstehung von Erdbeben findet ihr bei
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