Am 15.03.1905 wurden Berthold und sein Zwillingsbruder Alexander Graf Schenk von Stauffenberg in Stuttgart geboren. Zweieinhalb Jahre später erblickte Claus Graf Schenk von Stauffenberg das Licht der Welt. Besonders der jüngere Bruder der Zwillinge ging mit seinem
Attentat am
20. Juli 1944 in die Geschichtsbücher ein. Doch
Hitler wurde bei diesem
Anschlag nur verletzt und nicht getötet.
Der Kreis der AttentäterAber auch Berthold von Stauffenberg gehörte zum Kreis der Attentäter und unterstützte die Widerstandsbewegung aktiv. Er studierte die Rechtswissenschaften und arbeitete an der Universität in den Bereichen
Völkerrecht und internationales Recht. Berthold wurde
Richter bei der
Marine, nachdem er zu Beginn des 2.
Weltkrieges zum Militärdienst eingezogen wurde.
Planung des Attentats
Claus Schenk Graf von Stauffenberg (15. November 1907 - 20./21. Juli 1944)
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Schon früh knüpften Berthold und sein Bruder Claus, der ebenfalls beim Militär war, Kontakte zu weiteren
politischen und
militärischen Gegnern des Naziregimes. Schließlich planten sie gemeinsam mit anderen Widerstandskämpfern das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944. Claus von Stauffenberg, der die Bombe in das Führerhauptquartier schleuste, wurde noch in der Nacht des missglückten Anschlags hingerichtet. Berthold wurde erst einige Tage später, am 10.08.1944, zum Tode verurteilt und getötet.
Weitere Hintergrundinfos über den 20. Juli 1944 findet Ihr in unserem
HanisauLand-Kalender.