Eröffnungszeremonie der Winter-Paraympics 2010 in Vancouver.
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Mit einer großen Zeremonie werden heute, am 12.03.2010, im
kanadischen Vancouver die 10. Winter-
Paralympics eröffnet. Die Paralympics sind die
Olympischen Spiele für körperlich
behinderte Sportlerinnen und Sportler. Sie finden im Anschluss an die
Olympischen Winterspiele 2010 statt.
Winter-Paralympics 2010Vom 12. bis zum 21. März 2010 treten 600 Athletinnen und Athleten und damit so viele wie nie zuvor gegeneinander an. Die Sportlerinnen und Sportler kommen aus 64 verschiedenen Ländern. Aus
Deutschland gehen 20 Medaillenjäger an den Start. Sie kämpfen zusammen mit allen anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in fünf verschiedenen Sportarten um Medaillen, Rekorde und Ruhm. Die fünf paralympischen Sportarten sind: Ski Alpin, Skilanglauf, Biathlon sowie die beiden Mannschaftssportarten Schlitten-
Eishockey und Rollstuhl-
Curling.
Damit auch bei den paralympischen Spielen alle Sportlerinnen und Sportler eine faire Chance auf den Sieg haben, werden sie in verschiedene Gruppen unterteilt. Es gibt die Blinden und Sehbehinderten, die spastisch Gelähmten, die Rollstuhlfahrer und Querschnittsgelähmten, die Amputierten und die anders körperlich Behinderten. Diese unterschiedlich behinderten Sportler können trotzdem alle gegen einander antreten und am Ende gibt es nur einen Sieger. Das ist möglich, da ein bestimmtes Auswertungssystem die unterschiedlichen Behinderungen berücksichtigt. Einige Sportarten werden auch nur für Behinderte aus einer Gruppe angeboten. So ist Rollstuhl-
Curling natürlich nur etwas für Rollstuhlfahrer.
Nikko Landeros und Tyler Carron beim Schlitten-Eishockey
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So funktioniert‘sBei den Spielen für behinderte Sportler gibt es besondere Regeln. Sehbehinderte Skifahrer werden zum Beispiel von Führern durch Zurufe über die Strecke geführt. Sportler mit körperlichen Behinderungen benutzen keine gewöhnlichen Ski, sondern welche, die an ihre Behinderungen angepasst sind. Diejenigen, die nur ein Bein haben, haben logischerweise auch nur einen Ski, andere Sportler benutzen eine Art Rollstuhl auf Skiern oder orthopädische Hilfsmittel wie eine Prothese. Speziell beim Biathlon gibt es noch etwas zu beachten. Athleten, die nicht sehen können, bekommen hier beim Schießen Extra-
Hilfe: Sie hören einen Ton, der durch seine Intensität anzeigt, wie nah sie beim Anvisieren der Zielscheibe sind. Schlitten-
Eishockey funktioniert ähnlich wie das normale Eishockey, nur stehen die Sportler hier nicht auf Schlittschuhen, sondern sitzen in Schlitten mit zwei Kufen. Zwischen den Kufen kann der Puck durchgeschossen werden. Die behinderten Eishockey-
Spieler haben außerdem zwei Schläger. Diese Schläger haben je ein Ende zum Schießen und ein spitzes Ende, um sich auf dem Eis vorwärts zu bewegen.
Kurzer RückblickDie ersten Sommer-
Paralympics fanden 1960 in
Rom statt. Seitdem starten sie immer ungefähr zwei Wochen nach dem Ende der Olympischen Spiele und finden am gleichen Austragungsort statt. 1976 gab es in
Schweden die ersten paralympischen Winterspiele. Es nahmen 250 Sportlerinnen und Sportler aus 16 Nationen teil.
Sportliche Wettkämpfe für behinderte Menschen wurden auch schon vor den ersten olympischen Spielen für Behinderte ausgetragen. Dafür hat sich unter anderem der
britische Arzt Ludwig Guttmann eingesetzt. Er hatte gemerkt, dass Sport körperlich behinderten Menschen gut tut. Daher veranstaltete er 1948 in London die "Stoke Mandville Rollstuhl Spiele". Aus dieser Idee entwickelten sich im Laufe der Jahre die Olympischen Spiele für Behinderte.
"Para…" – was? Die Olympischen Spiele für behinderte Menschen werden seit 1988 "Paralympics" genannt. Woher dieser Name kommt, ist nicht ganz klar. Manche Menschen meinen, dass "Paralympics" vom englischen Wort "paralysis" kommt, was Lähmung bedeutet. Wahrscheinlich geht der Name aber auf das
griechische Wort "para" zurück, das heißt "sich anschließen", in diesem Fall "sich den Olympischen Spielen anschließend".
Guck doch auch mal rein! Lange hat sich kaum jemand für die Paralympics interessiert. Mittlerweile gucken sich aber immer mehr Zuschauerinnen und Zuschauer die Wettkämpfe für Menschen mit Behinderungen im Fernsehen an. Es macht einfach Mut, zu sehen, zu was Menschen mit einem Handicap fähig sein können. Na, hast du auch Lust bekommen, dir die Paralympics anzusehen? Langweilig wird es bestimmt nicht.
Die Stadt Vancouver und die Insel Vancouver Island
Hafen der kanadischen Stadt Vancouver
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Die Stadt Vancouver liegt an der Westküste Kanadas vor dem Gebirge der Rockie Mountains direkt am Pazifik. Mitten in der Stadt starten täglich Wasserflugzeuge auf dem Meer, die in abgelegene Teile der Rockie Mountains oder nach Vancouver Island fliegen.
Vancouver Island liegt direkt vor der Stadt Vancouver. Dort gibt es Schwarzbären, Seeadler, Wölfe und noch richtigen "Urwald" mit riesigen Bäumen und einer üppigen Pflanzenwelt! Und wenn du Glück hast, kannst du Orkas und Grauwale beobachten, die sich vor Vancouver Island tümmeln.
Kanada - das weite LandKanada ist ein
Staat in Nordamerika und das zweitgrößte Land der Erde. Viele Gebiete sind nur von sehr wenigen Menschen bewohnt, daher haben Tiere hier noch viel Raum zum Leben.
Braunbär in Kanada
© Canadian Tourism Commission
In den riesigen Wäldern, die es in Kanada gibt, leben unter anderem Karibus, Elche, Luchse, Schwarz-
und Braunbären. Im Norden Kanadas, Richtung Nordpol, findet man zum Beispiel Polarwölfe oder Polarhasen und am eiskalten arktischen Meer Wale, Walrosse, Seehunde und natürlich: die Eisbären. In Kanada leben auch noch sehr viele Ureinwohner, wie zum Beispiel die "Inuit" (Eskimos) oder die "First Nations" (Indianer). Offiziell werden in Kanada übrigens zwei Sprachen gesprochen: Englisch und
Französisch.
Hipharpigland whishes all athletes good luck! (engl.)
Hipličporcpays souhaite bonne chance ŕ tous les athlčtes! (franz.)
Die HanisauLänder wünschen allen Sportlerinnen und Sportlern viel Erfolg!