Auf dem Weg nach
Indien, entdeckte Christoph Kolumbus Amerika. Bis zu seinem Tod hat der Seefahrer aber nie von seinem Irrtum erfahren.
Der Entdecker Kolumbus
Porträt von Christoph Kolumbus
© AP Photos
Kolumbus* wurde 1451 in Genua,
Italien, geboren. Anfangs arbeitete er – genau wie sein Vater – als Wollweber.
Ein verwegener PlanAber Kolumbus war ein wissbegieriger Abenteurer und das Meer faszinierte ihn sehr. Deshalb wollte er lieber als Kaufmann zur See zu gehen. Indien war damals
das Land des Goldes und der Gewürze. Daher entschied sich Kolumbus, dass die Route
Portugal-
Indien sein „Arbeitsweg“ sein sollte. Um nach Indien zu gelangen, musste man mit dem Schiff Richtung Osten an Afrika vorbei segeln. Kolumbus beabsichtigte, den Weg zu verkürzen. Er wusste bereits, dass die Erde eine Kugel ist und wollte es einmal westwärts versuchen.
Unterstützung aus SpanienDas portugiesische
Königshaus unterstützte diese Idee nicht; das spanische dagegen schon. Das Königspaar stellte Kolumbus drei Schiffe und Mannschaften zur Verfügung. Am 3. August 1492 es dann soweit. Kolumbus stach in See und ging heute vor 518 Jahren an Land. Seiner Meinung nach betrat er Indien. Deshalb nannte er die Einwohner auch „Indianer“.
Ein neuer KontinentTatsächlich hatte Kolumbus einen neuen Kontinent entdeckt: Amerika. Er landete damals auf einer Insel der Bahamas. Kolumbus trat noch drei weitere große Reisen in sein „Indien“ an. Am 20. Mai 1506 starb der Entdecker Amerikas.
* in italienischer Sprache heißt er Cristoforo Colombo
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