Eine unverkennbare Form Italien liegt am Mittelmeer im Süden
Europas. Das Land hat die Form eines Stiefels und ist deshalb auf der Landkarte leicht zu finden. Im Norden grenzt Italien an die Länder
Frankreich,
Österreich, die
Schweiz und
Slowenien. Auch die Mittelmeerinseln Sizilien, Sardinien und Elba gehören zu Italien. Das Land hat knapp 59 Millionen Einwohner, die alle italienisch sprechen.
Italien von oben.
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Endlich darf jeder mitbestimmen Bis 1946 wurde Italien von Königen regiert. Zuletzt war ein besonders grausamer Herrscher an der Macht. Er hieß Benito Mussolini und lenkte und leitete das Land so, wie es ihm passte. Nach dem 2.
Weltkrieg war die Herrschaft Mussolinis vorbei und am 2. Juni 1946 beschlossen die Italiener, dass Italien eine
parlamentarische Republik sein sollte. Das bedeutete, dass die Italiener von da an die
Politiker, die sie
regieren sollten, selbst wählen konnten. Seitdem können sie mitbestimmen, wie es in Italien weiter geht. Die Gründung der Republik feiern die Italiener jedes Jahr am 2. Juni -
ihrem Nationalfeiertag.
Eine berühmte LegendeBekannter als die Geschichte von der Gründung der italienischen Republik ist die Legende von der Gründung der italienischen
Hauptstadt Rom. Angeblich legten die Wolfskinder Romulus und Remus 753 vor Christus, also vor knapp 3000 Jahren, den Grundstein der Stadt. Die beiden Zwillingsbrüder waren nicht bei ihrer Mutter aufgewachsen, sondern von einer Wölfin großgezogen worden, so erzählt es jedenfalls die Legende. Auf alten römischen Münzen kann man ein Bild von den Kindern sehen, auf dem sie gerade von ihrer Wolfsmutter gesäugt werden.
Touristenmagnete aus der AntikeIn Rom leben heute fast drei Millionen Menschen. Das sind dreimal so viele, wie in der Stadt
Köln zu Hause sind. Meistens sind aber noch viel mehr Menschen in der Stadt. Jeden Tag kommen viele Urlauber, um sich Rom anzuschauen. Sie wollen die vielen alten Bau-
und Kunstwerke sehen, die in der Stadt an längst vergangene Zeiten erinnern. Viele stammen aus der Zeit der Römer und sind fast 2000 Jahre alt:
Ausschnitt des Mailänder Doms
© joakant / www.pixelio.de
Dazu gehören zum Beispiel überirdische Wasserleitungen, die Aquädukte, oder das Kolosseum, eine Art Arena, in der die Römer in ihrer Freizeit blutigen Kämpfen zugeschaut haben.
Pizza und Pasta Viele Leute kommen aber auch einfach nur wegen des guten Essens nach Italien. Pizza, Pasta und Eis schmecken in Italien einfach unvergleichlich gut. Um in Italien essen zu gehen, brauchst du nur einige Euro im Portemonnaie. Auch in Italien wird mit der EU-
Währung bezahlt.