Am 10. Mai 1963 gründeten engagierte Umweltschützer in Bonn den
Verein „World Wide Fund for Nature“ – zwei Jahre nachdem die
Stiftung in der
Schweiz ins Leben gerufen wurde.
Das Markenzeichen: Ein PandaBesser bekannt ist der „World Wide Fund for Nature“ unter seiner Abkürzung WWF* dessen Markenzeichen ein großer Panda ist. Der WWF zählt zu den größten unabhängigen Naturschutzorganisationen weltweit. Die Ziele des WWF sind bedrohte Tiere und Pflanzenarten vor dem Aussterben zu schützen und den
Umweltschutz zu fördern. In den 50 Jahren seit seiner Gründung hat der WWF weltweit 11000 Projekte durchgeführt, um seine Ziele zu verwirklichen.
Echte Karettschildkröte
© Martin Harvey/ WWF
Mal ging es um Riesenschildkröten, Nashörner oder Wale in fernen Kontinenten oder Meeren und ein anderes Mal war das Projekt „direkt vor der Haustür“. Die Umweltschützer kämpften für den ersten Nationalpark in der Nordsee. Das Wattenmeer in Niedersachsen wurde unter internationalen Schutz gestellt.
Einsatz auch für den KlimaschutzNeben der Rettung bedrohter Tiere und Pflanzenarten gehört zur Zeit der Klimaschutz zu den wichtigsten Aufgaben des WWF. Die über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und viele
ehrenamtliche Naturschützer aus
Deutschland rufen Aktionen ins Leben, um die Öffentlichkeit zu informieren und Einfluss auf
Wirtschaft und
Politik zu nehmen.
Die ursprüngliche Verbreitung des Indischen Panzernashorns erstreckte sich vom Osten Pakistans über Nepal, Nordindien und Bangladesch bis nach Myanmar und wahrscheinlich weiter bis Südchina. Heute ist sein Lebensraum stark beschränkt.
© Peter Prokosch / WWF
Wenn du dich für den Naturschutz interessierst oder einfach nur mehr über den WWF erfahren möchtest, besuch‘ die
Internetseite des WWF für Kinder und Jugendliche.
* Erst seit 1987 heißt die Organisation „World Wide Fund for Nature“. Davor nannte sie sich „World Wildlife Fund“ – aus dieser Zeit stammt die Abkürzung WWF.