Am 22. November 1963 wurde der amerikanische Präsident John F. Kennedy in Dallas erschossen.
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Dieser Begriff stammt von dem lateinischen Wort "attentatum" ab, was "versuchtes Verbrechen" bedeutet. In unserem Sprachgebrauch beinhaltet dieses Wort aber nicht nur ein geplantes oder versuchtes Verbrechen, sondern auch einen ausgeführten
Anschlag oder Mord. Hinter einem Attentat steht entweder eine einzelne Person, eine Gruppe oder eine Organisation – zum Beispiel eine
Widerstandsgruppe, ein
Geheimdienst oder eine
terroristische Vereinigung. Attentäter wollen gewaltsam
gesellschaftliche und
politische Veränderungen nach ihren eigenen Vorstellungen herbeiführen. Manchmal wird ein Attentat auch aus
religiösen Gründen gegen Menschen begangen, die einen anderen Glauben als die Täter haben. Attentate erfolgen oft unerwartet aus dem Hinterhalt. Die Täter benutzen außer Pistolen und Gewehren oft auch Bomben, die viele Menschen töten. Sogenannte Selbstmordattentäter sprengen sich inmitten ihrer Opfer selbst in die Luft, nehmen so ihren eigenen Tod in Kauf.
Opfer der Anschläge sind meist prominente Personen aus der Politik, zum Beispiel Staatsoberhäupter, Regierungsmitglieder, aber auch Sportler und Sportlerinnen, Popstars, Richter,
Richterinnen oder wichtige Mitglieder religiöser Organisationen. Mittlerweile sind auch Verkehrsmittel wie Flugzeuge oder U-
Bahnen oder Gebäude wie Synagogen, Bahnhöfe und Hochhäuser zum Ziel von Attentätern geworden. Der furchtbare Anschlag auf das World Trade Center in
New York am
11. September 2001 ist solch ein schreckliches Attentat der Terrorgruppe Al-
Qaida gewesen, bei dem weit über 3000 Menschen starben.
Attentatsversuch auf Papst Johannes Paul II. am 13. Mai 1981
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Weitere Attentate:
März 44 vor Christus: Der römische Kaiser Julius Cäsar wird ermordet.
28. Juni 1914: Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau werden in Sarajevo erschossen. Dieses Attentat löste den
Ersten Weltkrieg aus.
20. Juli 1944: Anschlag auf Adolf
Hitler durch Claus Graf Schenk von Stauffenberg, den Vertreter einer Widerstandsgruppe von Offizieren der deutschen Wehrmacht. Der
Diktator überlebte den Anschlag.
22. November 1963: John F. Kennedy, damaliger
Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, wird in Dallas/Texas auf offener Straße erschossen.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
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