Als "Aufstand" bezeichnet man den
Widerstand von Menschen gegen
politische, soziale oder
wirtschaftliche Verhältnisse in ihrem Land. Die Aufständischen wollen diese Verhältnisse nicht länger dulden, deshalb schließen sie sich zusammen und wehren sich. Ein Aufstand ist nicht immer gewaltsam. Ein Beispiel für einen friedlichen Aufstand ist der Widerstand, den 1989 viele
Bürgerinnen und Bürger der
DDR gegen die
kommunistische Regierung leisteten. Er führte zum Ende der DDR und dann später zur Vereinigung der beiden deutschen
Staaten.
In der Vergangenheit kann man aber auch viele Beispiele für gewaltsame Aufstände finden: Beim Bauernaufstand in
Deutschland 1525 haben die Bauern,
Handwerker und Tagelöhner mit Waffen gegen die
Obrigkeit gekämpft, letztlich aber ohne Erfolg. 1943, als der
Zweite Weltkrieg stattfand und die Juden in
Europa verfolgt und ermordet wurden, haben
jüdische Einwohner des Warschauer Ghettos in einem Aufstand gegen die deutschen Besatzer gekämpft. Der Aufstand scheiterte, weil die Übermacht des Gegners zu groß war.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
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