Unruhen,
Kriege oder andere Notstände bedrohten zu allen Zeiten die
Bürger in den Städten. Früher haben die Herrscher nicht immer dafür gesorgt, dass ihre Untertanen auch ausreichend geschützt waren. Deshalb schlossen sich die Bürger manchmal zusammen, um selbst die Gefahren abzuwehren und sich mit Waffen zu schützen. Eine solche Bürgerwehr gibt es bei uns heute nicht mehr. Es ist die
Polizei, die im Auftrag des
Staates die Bürger und Bürgerinnen schützt. Allerdings gibt es private Bewachungsfirmen, Leibwächter oder Leute, die zum Beispiel zum Schutz von Gebäuden angestellt werden. Diese Wachleute (die "Schwarzen Sheriffs" in der U-
Bahn oder auf dem Bahnhof habt ihr vielleicht schon gesehen) haben aber kein Recht, wie die Polizei vorzugehen. Sie dürfen keine Waffen tragen und keine Straftäter
verhaften.
Jeder Bürger darf sich aber bei Gefahr oder in
Notwehr auch selber schützen oder sein Privateigentum verteidigen. Allerdings gelten auch dafür
Gesetze, die beachtet werden müssen.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
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