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Das Wort „Bürokratie“ kommt aus dem
Französischen. Es beschreibt, wie wichtige Vorgänge im Staat ablaufen. In einer Bürokratie ist alles genau geregelt und streng geordnet, jeder hat seine klar umschriebene Aufgabe. Vorschriften bestimmen das Handeln, kein Mitarbeiter einer solchen
Verwaltung wird etwas tun, wofür er nicht zuständig ist. Die sogenannten Dienstwege werden strikt eingehalten, jeder Vorgang wird in den Akten genau und lückenlos festgehalten. Eine Verwaltung, in der viel Bürokratie herrscht, ist oft starr und unbeweglich. Das verärgert sehr oft die
Bürger. Wer bei Ämtern lange warten und sich mit vielen Formularen herumschlagen muss, wird unzufrieden. Daher gibt es in den letzten Jahren in den
staatlichen Stellen immer wieder Überlegungen, wie man die Verwaltungen besser, das heißt beweglicher, schneller und „bürgernah“ machen kann. Das nennt man Bürokratie-
Abbau.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
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