Jeder Mensch hat eine Vielzahl von persönlichen Daten. Dazu gehören neben dem Namen, der Adresse und dem Alter auch Angaben über die Familienverhältnisse, das Einkommen, die Herkunft, die
Gesundheit, die Hobbys sowie vieles andere. Diese Daten gehören untrennbar zur eigenen Person, sie geben Auskunft darüber, wer wir sind, was wir gerne tun, auch was unsere persönlichen Schwächen sind. Deshalb ist es wichtig, mit diesen Daten sehr sorgsam umzugehen. Viele dieser Daten werden in Ämtern, bei der Arbeitsstelle, bei Banken oder beim Arzt gespeichert, damit man sie bei Bedarf benutzen kann. Diese Daten dürfen aber ohne Genehmigung der betreffenden Person an niemanden weitergegeben werden. Damit soll verhindert werden, dass jemand die Daten unkontrolliert benutzt oder sogar missbraucht.
Recht auf Schutz der persönlichen Daten Alle Menschen haben ein Recht auf den Schutz ihrer persönlichen Daten. 1977 wurde vom
Bundestag das erste Datenschutzgesetz beschlossen. In einigen
Bundesländern gibt es zusätzlich Landesdatenschutzgesetze. In diesen
Gesetzen wird unter anderem festgelegt, dass jeder
Bürger über die von ihm gespeicherten Daten Auskunft erhalten kann. Wenn er meint, sie sind unrichtig, dann kann er sie auch wieder löschen lassen. Ein Bundesdatenschutzbeauftragter und verschiedene Landesdatenschutzbeauftragte wachen darüber, dass diese Bestimmungen eingehalten werden.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
Wieso ist das eine gefahr?
Wie kann man sich davor schützen?
Wo erhalte ich weitere Infos?
Antwort der Redaktion:
Hallo Jacqueline, lies dir doch mal den Text oben durch, denn da haben wir ja schon etwas dazu geschrieben. Schützen kannst du dich, indem du vorsichtig mit deinen Daten, also z.B. deiner E-
Mail Adresse, deiner Telefonnummer und deiner Postanschrift umgehst und nicht an jeden heraus gibst. Und im Internet solltest du gar keine persönliche Daten weitergeben. Weitere Informationen findest du auf der Seite des
Bundesbeauftragten für den Datenschutz.