Deflation (auf Lateinisch bedeutet das Wort "Abschwellung") ist das Gegenteil von
Inflation: Auf dem Markt sind zu viele Waren und Güter vorhanden. Das Angebot ist größer als die Nachfrage, aber die Menschen haben nicht mehr Geld, um die Waren zu kaufen. Das führt dazu, dass die Preise fallen. Bei einer Inflation ist hingegen viel Geld im Umlauf, aber zu wenig Ware. Deswegen steigen die Preise.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
Was ist schlecht an einer Deflation, wenn die Preise fallen?
Antwort der Redaktion:
Hallo Katja, langfristig führt Deflation dazu, dass die Arbeitgeber ihre Produktion drosseln und Arbeitsplätze abbauen müssen, weil die Nachfrage zurückgeht. Dadurch wird noch weniger gekauft, weil die
arbeitslosen Menschen nun weniger Geld zum Ausgeben haben. Das führt wiederum dazu, dass weitere Arbeitnehmer entlassen werden müssen. Das Problem an der Deflation ist also, dass sich die Lage immer weiter verschlimmert, wenn nichts dagegen unternommen wird.