Wenn jemand geschickt seine Worte wählt und verhandelt, dann sagt man auch, er oder sie ist "diplomatisch". "Diplomatie" (das Wort kommt aus dem
Griechischen) bedeutet die "Kunst der Verhandlung". Wenn verschiedene Länder miteinander etwas beschließen wollen, müssen die Vertreter der Länder zuerst verhandeln, das heißt miteinander reden und sicherstellen, dass es keine Probleme geben wird. Erst dann, wenn alles vorbereitet ist, unterschreiben die Regierungschefs
Verträge mit anderen Ländern zum Beispiel darüber, dass man eine gemeinsame internationale Schule gründen oder zusammen Geschäfte machen will. Die Menschen, die im Auftrag ihrer Länder miteinander sprechen, nennt man "Diplomatinnen" oder "Diplomaten". Diese Frauen und Männer haben in einer Diplomatenschule die Kunst des Verhandelns gelernt. In den fremden Ländern, wo die Diplomaten ihre Arbeit tun, genießen sie einen besonderen Schutz. Diesen nennt man "
Immunität".
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
was genau macht man denn als diplomat jeden tag außer verhandeln?und warum sind die bedingungen auf solchen schulen so hart wenn man nur verhandeln lernt?
Antwort der Redaktion:
Hallo Emi, Diplomaten verhandeln, das ist richtig. Sie kümmern sich aber auch um Visaangelegenheiten, halten Kontakte zu wichtigen Personen und
Institutionen ihres Gastlandes. Auf der Seite des
Auswärtigen Amtes findest du genaue Angaben zu Ausbildung und Aufgaben von Diplomaten.