Vereidigung von Bundespräsident Horst Köhler im Juli 2004
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In diesem Begriff steckt das Wort "Eid". Gemeint ist damit die feierliche Bekräftigung oder Bestätigung einer Aussage. In Gerichtsfilmen kann man oft sehen, wenn ein Zeuge "vereidigt" wird: der
Richter weist den Zeugen auf die Bedeutung des Eides hin, dann hebt der Zeuge die rechte Hand und spricht die Eidesformel "Ich schwöre es". Wenn der Zeuge dann die Unwahrheit sagt, den Eid also bricht und einen sogenannten Meineid leistet, wird er bestraft. Einen Dienst-
oder Amtseid legen alle diejenigen ab, die ein öffentliches
Amt ausüben. So schwört zum Beispiel die
Bundeskanzlerin, ein Minister oder eine
Ministerin zu Beginn ihrer Arbeit in einer feierlichen Vereidigung im
Bundestag, alles zum Wohle des
Volkes zu tun und die
Verfassung zu achten.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid