Was Familie ist, wissen wir natürlich alle: Dazu gehören Eltern, Kinder, Großeltern und die weitere Verwandtschaft. Früher lebte die ganze Familie oft unter einem Dach zusammen. So erklärt sich auch der Begriff "Familie". Er kommt von dem lateinischen Wort "familia" und das bedeutet "Hausgenossenschaft". Solche Großfamilien gibt es heute bei uns nur noch selten. Meistens leben Eltern und Kinder in einer Kleinfamilie zusammen.
Unter
"Familienpolitik" versteht man alles das, was eine
Regierung tut, damit es den Familien in einem
Staat möglichst gut geht. Dazu gehören zum Beispiel
Gesetze, die festlegen, dass Familien mit Kindern nicht so viel
Steuern zahlen müssen wie andere Leute. Dazu gehören auch Gesetze zur Schulpolitik oder zur
Bildungspolitik. Die Elternzeit soll es ermöglichen, dass Mütter und Väter eine Zeitlang weniger in ihrem Beruf arbeiten und sich mehr um ihre kleinen Kinder kümmern können.
Übrigens: Auch in der Botanik und Zoologie, also im Pflanzen-
und Tierreich wird der Begriff "Familie" gebraucht, um Gemeinsamkeiten von verwandten Pflanzen oder Tieren hervorzuheben.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
Muss man ein Familienstammbuch besitzen ?
Antwort der Redaktion:
Hallo Anna=), man muss kein Familienstammbuch besitzen, aber die meisten Familien besitzen eines. Dort sind nämlich sämtliche Daten wie Namen, Geburten, Geburtsorte,
Eheschließung etc. eingetragen, so dass sich ein umfassendes Dokument über die Familie ergibt.
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