Manche von euch werden sicher schon kleine Jobs in den Ferien gehabt haben, um das
Taschengeld aufzubessern oder sich einen speziellen Wunsch zu erfüllen. Bei solchen Jobs gibt es feste Regeln, die man beachten muss.
Grundsätzlich gilt, dass die Beschäftigung von Kindern in
Deutschland verboten ist (Kinder sind laut
Gesetz alle, die das 14. Lebensjahr noch nicht beendet haben). Jugendliche ab 15 Jahren dürfen arbeiten, allerdings nur mit Einschränkungen, die im Jugendarbeitsschutzrecht festgelegt sind. In diesem Gesetz steht unter anderem, wie lange die Jugendlichen täglich arbeiten dürfen (die Arbeitszeit muss zwischen 6 Uhr und 20 Uhr liegen) oder auch wieviele Pausen es geben muss. Für zeitlich begrenzte Ferienjobs zum Beispiel als Zeitungsausträgerin oder Aushilfe in Gaststätten, Bäckereien oder bei Konzerten oder Open-
Air-
Festivals gelten für Schülerinnen und Schüler einige Ausnahmen, weil diese Jobs sich nicht immer innerhalb der genannten Zeiten erledigen lassen. Allerdings müssen auch hier immer die Regeln des Jugendschutzes beachtet werden und das bedeutet, dass es zum Beispiel keine Tätigkeiten sein dürfen, welche die
Gesundheit gefährden könnten. Wenn der zeitweilige Job für die Jugendlichen nicht länger als 50 Tage in einem Jahr dauert, müssen keine Versicherungsbeiträge gezahlt werden.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
Ihr habt ja geschrieben das ich zu jung bin und wenn ich älter werde also 16 oder so ?
Braucht man dann ein Babysitterpass ?
Antwort der Redaktion:
Hallo Anna =), ein Babysitter-
Pass ist in jedem Fall empfehlenswert. Man muss dazu einen Kurs absolvieren, in dem man viele interessante und nützliche Dinge lernt, wie die Rechte und Pflichten von Babysittern, was bei der Pflege von kleinen Kindern zu beachten ist, wie man sie beschäftigt oder wie man Erste Hilfe leistet. Viele
Institutionen bieten Vermittlungsdienste für Babysitter an. Um in eine solche Kartei aufgenommen zu werden, ist ein Babysitter-
Pass meistens Voraussetzung. Arbeitet man jedoch im privaten Bereich als Babysitter, zum Beispiel bei Bekannten der Eltern oder innerhalb der
Familie, geht das sehr oft auch ohne einen solchen Pass.