Dieses
französische Wort bezeichnet Geldmittel oder Vermögenswerte, die für bestimmte Zwecke angelegt und verwaltet werden. Als Beispiel: Manche Menschen wollen ihr Geld nicht auf ein Sparkonto einzahlen, sondern sie wollen es
investieren. (Ursprünglich kommt das Wort aus dem Lateinischen und heißt "aufwenden" oder "einsetzen"). Sie zahlen es zum Beispiel in einen "Immobilienfonds" ein. Das heißt, sie kaufen sich Anteile an Bürogebäuden, Einkaufszentren, Wohnblöcken oder Ähnliches. Sie hoffen, dass sich der Wert dieser Anteile im Laufe der Zeit steigert und sie dann beim Wiederverkauf der Anteile mehr Geld bekommen, als sie eingezahlt haben. Ähnliches gilt, wenn in "Aktienfonds" und "Investmentfonds", wie diese Anlagen in der Finanzsprache heißen, investiert wird. Auch
Staaten oder Staatengemeinschaften bilden Fonds. So wurden beispielsweise mit Hilfe des "Fonds Deutsche Einheit" Kosten bezahlt, die durch die deutsche
Wiedervereinigung entstanden sind.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
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