Diese Abkürzung steht für die „Großen Zwanzig“. Damit sind die 19 wichtigsten Industrie-
und
Schwellenländer der Welt sowie die EU gemeint. In der G20 treffen sich regelmäßig die Finanzminister und Notenbankchefs dieser
Staaten, um über wichtige Fragen der Weltwirtschaft zu diskutieren und sich über Regeln und Verfahren des weltweiten Handels zu verständigen. Zunächst waren nur acht der stärksten
Industriestaaten zusammen gekommen (das waren die „
G8“). Aber dann wurde der Kreis um die
wirtschaftlich besonders stark gewachsenen Länder erweitert. Heute gehören folgende Länder zu den G20:
Argentinien,
Australien,
Brasilien,
China,
Deutschland,
Frankreich,
Großbritannien,
Indien, Indonesien,
Italien,
Japan,
Kanada,
Mexiko,
Russland,
Saudi-Arabien,
Südafrika,
Südkorea,
Türkei und die
USA. Die EU wird durch den Staat vertreten, der die EU-
Präsidentschaft innehat und einen Vertreter der
Europäischen Zentralbank. Bei diesen Zusammenkünften sind auch Vertreter der
Weltbank und des
Internationalen Währungsfonds anwesend. Die G20 vertreten zwei Drittel der
Weltbevölkerung, in ihren Staaten wird 90 Prozent des Weltsozialprodukts erwirtschaftet und 80 Prozent des Welthandels durchgeführt.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
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