„Wir wollen aber nicht so sein wie unsere Eltern oder unsere Großeltern“ – so oder ähnlich hört man es heute und hörte man es in früheren Zeiten von vielen Jugendlichen. Jugendliche wollen vieles anders machen als ihre Eltern. Sie wollen nicht, dass ihnen alles vorgeschrieben wird. Sie wollen sich von der älteren Generation abgrenzen und suchen eigene Wege im Leben. Das zeigt sich zum Beispiel in einer besonderen
Jugendkultur mit eigener Musik, anderer Kleidung, anderen Vorstellungen von der Gestaltung des Lebens. Oft erkennen die Jüngeren nicht an, was für die Älteren selbstverständlich war und ist. Sie widersprechen den Eltern und Lehrern. Manchmal kommt es zum Streit und dann ist der
Konflikt zwischen den
Generationen da. In vielen
Gesellschaften und
Kulturen gab und gibt es solche Auseinandersetzungen zwischen den Generationen.
Heute spielen dabei auch noch der Kampf um Arbeitsplätze und die beruflichen Chancen eine Rolle. So kritisieren junge Menschen beispielsweise, dass in vielen Berufsfeldern das Lebensalter oder die Dauer der Berufstätigkeit (man nennt das „Dienstalter2) für den Aufstieg und die bessere Bezahlung oft wichtiger sind als die Leistung im Beruf. Dieses sogenannte „Senioritätsprinzip“ kann ein Grund für einen Konflikt zwischen den Generationen sein.
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Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
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