Der Begriff kommt aus dem
Spanischen und heißt übersetzt „Kleiner
Krieg“. Gemeint ist damit, dass kleine Gruppen von Kämpfern in ihrem Land gegen fremde
Soldaten einer Armee kämpfen. Sie sind aber nicht als Kämpfer zu erkennen, weil sie sich als Zivilpersonen tarnen. Guerillagruppen verüben plötzlich und unerwartet Anschläge und ziehen sich danach blitzschnell zurück in ihre Verstecke. Die Soldaten können meistens nicht so schnell reagieren wie diese kleinen Gruppen. Deswegen ist es für eine Armee oft schwer, erfolgreich gegen Guerillakämpfer vorzugehen. Im vorigen Jahrhundert wurde der Begriff oftmals für Freiheitskämpfer benutzt, die in Afrika für Unabhängigkeit ihrer Länder kämpften. Er wird aber auch für
Terroristen benutzt, die die eigene
Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzten. So muss man also genau untersuchen, was jeweils mit dem Begriff "Guerilla" genau gemeint ist.
Einer der bekanntesten Guerillaführer war der in
Argentinien geborene
Politiker und Autor Che Guevara (1914-
1967). Er führte einen jahrelangen Dschungelkrieg gegen die
Diktatur der Militärmachthaber in seinem Heimatland Kuba.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
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