Es leuchtet ein, dass eine Firma in der Nähe eines Bahnhofs oder eines Hafens ihre Produkte schneller verschicken kann als eine, die irgendwo weitab von allen Verkehrswegen liegt. Die Gegend, in der die erste Firma liegt, hat, wie es heißt, eine bessere Infrastruktur. Damit sind die Einrichtungen gemeint, die dafür sorgen, dass die
Wirtschaft einer
Gesellschaft gut funktionieren kann. Zu einer guten Infrastruktur gehören günstige Verkehrswege und auch die Gas-
, Strom-
und Wasserversorgung.
Blick auf Rostock mit einer vernetzten Infrastruktur
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Je besser das alles eingerichtet ist, umso besser ist nicht nur die Wirtschaft ausgestattet, sondern sind auch die Lebens-
und Arbeitsbedingungen der Menschen, die in dieser Gegend wohnen. Zur Infrastruktur gehören zudem gute Telefonverbindungen, das Beförderungssystem oder Freizeit-
und Bildungseinrichtungen, Sportanlagen, Krankenhäuser oder Altenheime.
Man spricht heute von "Infrastrukturpolitik". Das sind alle Maßnahmen des Bundes, der Länder und der
Gemeinden, die zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der Infrastruktur und dadurch zur Verbesserung der Lebensbedingungen führen können.
Übrigens: Wenn eure Schule bestens ausgestattet ist mit Lehrkräften, Material, Turnhalle, Sportplatz, Bushaltestellen und was noch alles denkbar wäre, damit ihr gerne dort seid und lernt, dann hat sie eine gute Infrastruktur.
Gerd Schneider/ Christiane Toyka-Seid
Wie sieht die Infrastruktur heute aus?
Ist sie heute besser als damals?
Antwort der Redaktion:
Hallo Janine, welche Infrastruktur meinst du denn? Und was genau meinst du mit "damals"? Überleg dir doch noch einmal genau, was du wissen wilst, und schreib uns dann einfach noch einmal.